Taliban:Gotteskrieger ohne Geld

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Afghanistan conflicts - Jalalabad situation

Viele Waffen, kaum Industrie: Die Taliban übernehmen ein Land, das jetzt schon bitterarm ist. Kämpfer patrouillieren in Dschalalabad.

(Foto: EPA)

Afghanistan wurde bisher zum größten Teil mit internationaler Aufbau- und Entwicklungshilfe am Leben gehalten. Nun stockt die Hilfe - und die USA und andere frieren Vermögen ein. Das könnte ein Problem werden, nicht nur für die Taliban.

Von Tomas Avenarius, Michael Bauchmüller und Claus Hulverscheidt

Während die Taliban noch ihren Sieg feiern, geraten sie finanziell gesehen bereits schwer unter Druck. Washington will den neuen Kabuler Machthabern den Zugriff auf afghanische Währungsreserven von insgesamt rund neun Milliarden Dollar verwehren; das Geld liegt zum Großteil in den USA. Auch die milliardenschweren Hilfsgelder von unterschiedlichen Staaten werden - vorerst zumindest - nicht weiterfließen.

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