Hunger in Afghanistan: "Eine wütend machende, menschengemachte Katastrophe"

Lesezeit: 4 min

Lage in Afghanistan

Zwei afghanische Frauen warten in Aqkoprok mit ihren Kindern vor einer Klinik für Ernährungsfragen. Das Land leidet aktuell unter einer der schwersten Dürren der zwei vergangenen Jahrzehnte.

(Foto: Julian Frank/dpa)

Eingefrorene Hilfen, verheerende Dürre, hungernde Kinder: Wenn in Afghanistan nicht schnell gehandelt wird, droht der Zusammenbruch der Landwirtschaft, warnen Experten. Über ein Land im Ausnahmezustand.

Von Tomas Avenarius, Istanbul

Es ist keine angekündigte Katastrophe mehr - die Katastrophe ist längst da. Ja, Afghanistan leidet unter der Herrschaft der Taliban. Aber Afghanistan hungert nun auch noch. Weil die Wirtschaft des Landes seit der Machtübernahme der militanten Islamisten am Rande des Zusammenbruchs steht und die Weltgemeinschaft gleichzeitig weite Teile ihrer Hilfszahlungen eingefroren hat, haben fast 60 Prozent der knapp 40 Millionen Afghanen bereits heute Schwierigkeiten, sich überhaupt noch ausreichend zu ernähren.

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