EU-Flüchtlingspolitik:London entscheidet - Brüssel redet

Turkey Grapples With Influx Of Afghan Migrants Amid US Pullout

Auf Abstand bedacht: Die EU will, dass afghanische Flüchtlinge in Nachbarländern bleiben - Migranten auf einem Schlepper-Lkw in der Türkei.

(Foto: Chris McGrath/Getty Images)

Während London ankündigt, mindestens 20 000 Menschen aus Afghanistan aufzunehmen, tut sich die EU schwer mit großzügigen Gesten. Sie vertraut lieber auf ein Mittel, das sie in der Flüchtlingspolitik nach 2015 eingesetzt hat.

Von Björn Finke, Brüssel, und Alexander Mühlauer, London

Der Kontrast könnte kaum größer sein: Während die britische Regierung verspricht, 20 000 Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen, erklärt Österreichs Innenminister Karl Nehammer, sein Land werde keinen weiteren Afghanen Asyl gewähren: "Illegale Migration, die durch ein Dutzend sichere Länder verläuft und wo sich Migranten ein Zielland einfach aussuchen, muss gestoppt werden", sagte der Christdemokrat vor einer Videokonferenz mit seinen EU-Kollegen am Mittwoch. Bei der Unterredung ging es nur am Rande um Afghanistan, Hauptthema war die Lage an der Grenze zwischen Litauen und Belarus.

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