Infektionskrankheiten:Nimmt Deutschland die Affenpocken ernst genug?

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Infektionskrankheiten: Eine golden eingefärbte Aufnahme von Partikeln des Affenpockenvirus. Der Erreger breitet sich im Moment in Europa aus.

Eine golden eingefärbte Aufnahme von Partikeln des Affenpockenvirus. Der Erreger breitet sich im Moment in Europa aus.

(Foto: Niaid/dpa)

Kalifornien verhängt den Notstand, die Niederlande rufen Risikopatienten per Brief zur Impfung auf. Deutschland dagegen tut vergleichsweise wenig gegen die Krankheit - dabei gibt es pro Kopf viel mehr Fälle als etwa in den USA.

Von Leopold Zaak

Es dauerte nicht lange, bis Karl Lauterbach bei Markus Lanz saß. Am 20. Mai wurde der erste Fall von Affenpocken in Deutschland bestätigt, fünf Tage später war der Gesundheitsminister in der ZDF-Talkshow zu Gast. Und dort fand er sich in einer Rolle wieder, die man von ihm kaum kennt: Er gab Entwarnung. Lanz scherzte, dass es sicher ungewohnt sei für den Minister, mal für gute Nachrichten verantwortlich sein zu dürfen. "Das mache ich sehr gerne", sagte Lauterbach. Er sagte auch: Die Affenpocken werden nicht zu einer Pandemie führen.

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