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Briefwahl:Vorbild: Trump

Auszählung der Stichwahl bei der Kommunalwahl in Erding, 2020

Im Superwahljahr 2021 könnten wegen Corona noch mehr Wahlbriefe als sonst in den Wahlzentralen ankommen.

(Foto: Renate Schmidt/Renate Schmidt)

Die AfD sät immer wieder Zweifel an der Briefwahl und folgt damit einer Taktik des früheren US-Präsidenten. Warum die Partei dadurch das Misstrauen der eigenen Wähler befeuert.

Von Benedict Witzenberger, München

Es klingt nach großer Gefahr für die Demokratie: "Briefwahlen ermöglichen ein hohes Maß an Manipulation", schreibt der AfD-Politiker Stefan Brandner in einer Pressemitteilung. Bereits bei vergangenen Wahlen wären die Ergebnisse der Briefwahl signifikant von denen der Präsenzwahl abgewichen, behauptet der Vize-Bundessprecher der AfD dort. Auch die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, wo im Juni gewählt werden soll, schürt Misstrauen: Für eine fünfminütige Video-Anzeige auf Facebook, in der vor der Briefwahl gewarnt wird, hat sie mehr als 1000 Euro ausgegeben. Mehr als 200 000 Mal wurde das Video Nutzern angezeigt.

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