VetternwirtschaftSogar für den AfD-Chef hat’s „ein Geschmäckle“

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Tino Chrupalla ist nicht glücklich darüber, wie etliche seiner Parteifreunde Jobs verteilen.
Tino Chrupalla ist nicht glücklich darüber, wie etliche seiner Parteifreunde Jobs verteilen.
Nadja Wohlleben/REUTERS

Die Zahl der bekannten Fälle von Vetternwirtschaft bei AfD-Parlamentariern wächst weiter. In Niedersachsen gibt es Hinweise auf organisierte Strukturen. Kritiker sprechen von Rissen in der eigenen Glaubwürdigkeit.

Von Tim Frehler, Berlin

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Nachdem zuletzt immer mehr Fälle von AfD-Abgeordneten bekannt wurden, die Jobs in Parlamenten an Verwandte von Parteikollegen vergeben haben, wächst in der Partei und in deren Umfeld die Nervosität. So schrieb Björn Höcke, der rechtsextreme Chef des Thüringer AfD-Landesverbandes, auf der Plattform X am Sonntagabend: „Wir können nur an uns selbst scheitern. Aber dieses Scheitern gerät in den Bereich des Möglichen.“ Und er mahnte: „Wachsam bleiben, vor allem in Bezug auf sich selbst!“

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