Die Geschichte der AfD ist vergleichsweise kurz, die Liste ihrer Skandale aber vergleichsweise lang. Mal ging es um fragwürdige Spenden, mal um den Verdacht, es sei Geld aus prorussischen Quellen an den AfD-Politiker Petr Bystron geflossen. Mal wurde bekannt, dass im Büro des damaligen Europaabgeordneten Maximilian Krah ein chinesischer Spion arbeitet. Mal trafen sich Vertreter der Partei mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner in einer Potsdamer Villa, um über „Remigration“ zu diskutieren. Sellner meint dabei auch Millionen deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund, die sich nicht assimilieren könnten oder wollten – und daher aus dem Land gedrängt werden sollen.
AnalyseWie sehr schadet der AfD die Verwandtenaffäre?
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In der Geschichte der AfD finden sich zahlreiche Skandale. Die jetzige Affäre rund um den Vorwurf der Vetternwirtschaft aber ist anders – und könnte zum echten Problem für die Partei werden.
Von Tim Frehler, Berlin
