AnalyseWie sehr schadet der AfD die Verwandtenaffäre?

Lesezeit: 3 Min.

Die Affäre in der AfD nahm ihren Anfang im Landesverband Sachsen-Anhalt, hat aber mittlerweile auch den Bundestag erreicht.
Die Affäre in der AfD nahm ihren Anfang im Landesverband Sachsen-Anhalt, hat aber mittlerweile auch den Bundestag erreicht. Heiko Rebsch/dpa

In der Geschichte der AfD finden sich zahlreiche Skandale. Die jetzige Affäre rund um den Vorwurf der Vetternwirtschaft aber ist anders – und könnte zum echten Problem für die Partei werden.

Von Tim Frehler, Berlin

Die Geschichte der AfD ist vergleichsweise kurz, die Liste ihrer Skandale aber vergleichsweise lang. Mal ging es um fragwürdige Spenden, mal um den Verdacht, es sei Geld aus prorussischen Quellen an den AfD-Politiker Petr Bystron geflossen. Mal wurde bekannt, dass im Büro des damaligen Europaabgeordneten Maximilian Krah ein chinesischer Spion arbeitet. Mal trafen sich Vertreter der Partei mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner in einer Potsdamer Villa, um über „Remigration“ zu diskutieren. Sellner meint dabei auch Millionen deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund, die sich nicht assimilieren könnten oder wollten – und daher aus dem Land gedrängt werden sollen.

Zur SZ-Startseite

Udo Di Fabios neues Buch
:Mut zur Freiheit statt Bevormundung

Der Ex-Verfassungsrichter Udo Di Fabio diagnostiziert eine „Verfeindlichung“ der Gesellschaft, an der auch die überzogene Selbstgewissheit der „linken Elite“ schuld sei. Sein Gegenrezept ist freilich bedenkenswert.

SZ PlusRezension von Wolfgang Janisch

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: