Ulrich SiegmundUnd jetzt regieren, aber wie?

Lesezeit: 4 Min.

Jubel bei den AfD-Spitzen Alice Weidel (links) und Tino Chrupalla (rechts) über den Wahlsieg von Siegmund.
Jubel bei den AfD-Spitzen Alice Weidel (links) und Tino Chrupalla (rechts) über den Wahlsieg von Siegmund.
Michael Kappeler/dpa

Drei Mandate fehlen Ulrich Siegmund, um in Sachsen-Anhalt zum ersten AfD-Ministerpräsidenten zu werden. Am Wahlabend deutet er ein Gedankenspiel an, bei dem auch die CDU eine Rolle spielt.

Von Tim Frehler

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Auf der Bühne im Alten Theater in Magdeburg, wo die AfD ihre Wahlparty feierte, wurde am Sonntagabend so einiges ausgerufen und verkündet. Ein „Regierungsauftrag“, eine „Zäsur“ oder gar eine „Zeitenwende“. Niemand aber wagte sich so weit vor wie AfD-Chefin Alice Weidel: „Mit Uli Siegmund haben wir den ersten Ministerpräsidenten der Alternative für Deutschland – und zwar hier in Sachsen-Anhalt.“

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