Vor dem BundesparteitagWer ist das „Phantom“ der AfD?

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Alice Weidel und Tino Chrupalla, hier beim Pressestatement der AfD-Fraktion im Bundestag.
Alice Weidel und Tino Chrupalla, hier beim Pressestatement der AfD-Fraktion im Bundestag. Friedrich Bungert

Tom Rohrböck gilt als Strippenzieher in der Partei. Nun verordnet Alice Weidel ihren Leuten Distanz zu ihm. Dabei soll sie einst selbst zu seinem Netzwerk gehört haben.

Von Tim Frehler, Berlin

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Ein „Phantom“ geht um in der AfD. Die Rede ist von einem Mann namens Tom Rohrböck. Er gilt mal als „Strippenzieher“, mal als „Schattenmann“. Als jemand, der sich als Berater im Hintergrund seit Jahren in die Geschicke der AfD eingemischt hat. Mitglied der in weiten Teilen rechtsextremen Partei war und ist Rohrböck nicht. Und wenn es nach dem Bundesvorstand der AfD geht, sollen die eigenen Leute auch möglichst großen Abstand zu dem Geschäftsmann halten, der oft aus dem Ausland arbeitet. Jedenfalls beschloss die AfD-Spitze am Montag, „dass Herr Tom Rohrböck weder an Parteiveranstaltungen der Alternative für Deutschland teilnehmen noch diese mitorganisieren darf“.

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