Sachsen-AnhaltSchneller Rauswurf aus der AfD

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Der AfD-Landesvorstand will ihn aus der Partei ausschließen: der Bundestagsabgeordnete und frühere Landesgeneralsekretär Jan Wenzel Schmidt.
Der AfD-Landesvorstand will ihn aus der Partei ausschließen: der Bundestagsabgeordnete und frühere Landesgeneralsekretär Jan Wenzel Schmidt. (Foto: Christian Schroedter/imago)

Es geht um Spielbankbesuche auf Steuerzahlerkosten und den Vorwurf der Vetternwirtschaft: Acht Monate vor der Landtagswahl eskaliert die Lage bei der Rechtsaußenpartei in Sachsen-Anhalt.

Von Tim Frehler und Iris Mayer

Parteiausschlussverfahren haben fast schon Tradition in der AfD. In Sachsen-Anhalt allerdings kommen sie derzeit gehäuft vor, und das gut acht Monate vor der Landtagswahl. Vorläufiger Höhepunkt eines Streits in der Partei ist der versuchte Rauswurf des Bundestagsabgeordneten und früheren Landesgeneralsekretärs Jan Wenzel Schmidt. Am Montagabend beschloss der Landesvorstand „die sofortige Ausschließung seiner Person von der Ausübung seiner Rechte als Parteimitglied“, da Schmidts vergangenes und aktuelles Verhalten grundlegend gegen die innere Ordnung der Partei verstoße. Auch gegen Landesschatzmeister Matthias Lieschke wurde ein Parteiausschlussverfahren beantragt. Beide Anträge sollen nun zeitnah ans Landesschiedsgericht gehen.

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