Sachsen-AnhaltWie sich der Rechtsstaat für den AfD-Ernstfall wappnet

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Beim AfD-Parteitag im April in Magdeburg lag viel Werbematerial aus, darunter stapelweise Sticker mit dem Porträt des Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.
Beim AfD-Parteitag im April in Magdeburg lag viel Werbematerial aus, darunter stapelweise Sticker mit dem Porträt des Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund. RONNY HARTMANN/AFP

Mit einer absoluten Mehrheit in Sachsen-Anhalt könnte die AfD das Land – und auch den Bund – tiefgreifend verändern. Politik und Behörden versuchen, sich auf dieses Szenario vorzubereiten.

Von Markus Balser, Georg Ismar, Wolfgang Janisch und Henrike Roßbach, Berlin, Karlsruhe

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Noch sind es gut drei Monate bis zur Wahl in Sachsen-Anhalt, am 6. September wird dort ein neuer Landtag gewählt. Doch schon jetzt löst jede neue Umfrage große Sorgen aus. Während die CDU auf nur noch 24 bis 26 Prozent kommt, steigen die AfD-Werte auf 41 bis 42 Prozent. Gewinnt die rechtsextreme Partei nur ein paar Punkte hinzu, könnte das lange Undenkbare Realität werden. Die AfD könnte erstmals eine Landesregierung stellen – allein, mit absoluter Mehrheit. Jedenfalls dann, wenn mehrere andere Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Möglich wäre das bei Grünen, FDP, BSW und sogar bei der SPD.

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