BundestagDie Russland-Frage spaltet die AfD

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Während Abgeordnete der AfD nach Sotschi fliegen, will sich Parteichefin Alice Weidel von Russland lieber abgrenzen – und gerät in Konflikt mit  Tino Chrupalla.
Während Abgeordnete der AfD nach Sotschi fliegen, will sich Parteichefin Alice Weidel von Russland lieber abgrenzen – und gerät in Konflikt mit  Tino Chrupalla. (Foto: Bernd Elmenthaler/Imago)

Der Streit darüber, wie es die Partei mit Moskau halten soll, eskaliert bis in die Führung hinein – und der Kreml freut sich, dass Co-Chef Chrupalla die russische Sicht ins deutsche Fernsehen trägt.

Von Silke Bigalke und Tim Frehler, Berlin

Der Plan der AfD geht eigentlich so: Wähler, egal ob treue oder potenzielle, gewinnt man mit innen- und wirtschaftspolitischen Themen. Die Außenpolitik hingegen soll vor allem einen Zweck erfüllen: keine Probleme bereiten. So steht es jedenfalls im internen Strategiepapier der Partei. Die Realität aber ist eine andere: Hinter der AfD liegt eine Woche mit internen Konflikten bis hinein in die Parteispitze. Auslöser ist genau jener Bereich, der eigentlich keinen Ärger machen soll: die Außenpolitik, genauer gesagt die Frage, wie die AfD es eigentlich mit Russland hält.

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