Kontakte in die USAWas die AfD von der Maga-Bewegung lernen will

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Alex Bruesewitz (vorne links) ist auf Einladung der AfD-Politikerin Beatrix von Storch nach Berlin gekommen.
Alex Bruesewitz (vorne links) ist auf Einladung der AfD-Politikerin Beatrix von Storch nach Berlin gekommen. (Foto: Alicia Windzio/dpa)

Regelmäßig reisen derzeit AfD-Abgeordnete in die USA und suchen dort die Nähe zu Donald Trump und seinem Umfeld. Jetzt ist ein Berater Trumps zu Gast in Berlin. Was verspricht sich die AfD von diesem Austausch?

Von Tim Frehler, Berlin

Alex Bruesewitz ist nicht Donald Trump, schon rein optisch nicht. Die braunen Haare trägt er kurz geschnitten, sein dunkler Anzug sitzt – verglichen mit so manchem Modell des US-Präsidenten – eher eng als weit. Der größte Unterschied aber ist: Bruesewitz ist erst 28 Jahre alt, und damit gut ein halbes Jahrhundert jünger als Trump. Das, was er am Mittwochabend im Bundestag sagt, kommt seinem Idol aber ziemlich nahe, auch in der Art und Weise, wie Bruesewitz es sagt. Den frisch gewählten New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani nennt Bruesewitz zum Beispiel einen Schauspieler, der nicht gut aussehend genug sei, um es nach Hollywood zu schaffen.

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