Nach Landtagswahl in Rheinland-PfalzJetzt will die AfD ihr Image aufpolieren

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Der Rheinland-Pfälzer und AfD-Bundestagsfraktionsvize Sebastian Münzenmaier will mit Seniorenkaffees und Aperol-Abenden für die Jugend noch mehr Wähler gewinnen.
Der Rheinland-Pfälzer und AfD-Bundestagsfraktionsvize Sebastian Münzenmaier will mit Seniorenkaffees und Aperol-Abenden für die Jugend noch mehr Wähler gewinnen. Laszlo Pinter/DPA

Der in weiten Teilen rechtsextremen AfD ist es bei den Landtagswahlen gelungen, sich mit Rekordergebnissen im Westen zu verankern. Nun sollen Bürger-Treffpunkte den Trend verstärken.

Von Tim Frehler, Berlin

Alice Weidel hüpft, klopft Jan Bollinger auf die Schulter, dann schließt sie den Spitzenkandidaten ihrer Partei unter Konfettiregen in die Arme. Als um 18 Uhr die ersten Zahlen das Ergebnis der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz prognostizieren, ist der Jubel bei der AfD groß. Schließlich sauste der blaue Balken auf 20 Prozent. Die in weiten Teilen rechtsextreme Partei hatte ihr Ziel erreicht – jedenfalls zu diesem Zeitpunkt. Und dass der Wert im Laufe des Abends um einen halben Prozentpunkt absackte, ändert nichts daran, dass die AfD am Sonntag mit 19,5 Prozent ihr bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Westdeutschland eingefahren hat.

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Im pfälzischen Gauersheim zeigt sich, was passiert, wenn die AfD in einem kleinen Ort aufschlägt. Seit Monaten wehrt sich der Bürgermeister gegen die extreme Rechte und ihren „Treffpunkt“. Aber die scheint davon nur zu profitieren.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé (Text) und Lorenz Mehrlich (Fotos)

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