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AfD:Guter Draht nach Warschau und Moskau

ARD-Sommerinterview mit AfD-Bundesvorsitzendem

Weil AfD-Chef Alexander Gauland die Nazis einen "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte nannte, ist seine Partei zum Beispiel in Israels Botschaft nicht erwünscht. Andere Länder dagegen sind für Kontakte offen.

(Foto: Paul Zinken/dpa)

Die AfD bemüht sich bei den Botschaften in Berlin um internationale Akzeptanz - mit unterschiedlichem Erfolg.

Zunächst verlief das Mittagessen harmonisch. Der Vorstand der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe speiste mit dem polnischen Botschafter Andrzej Przyłębski. Man sprach über das Vorhaben, ein Mahnmal für polnische NS-Opfer zu errichten. Als der Botschafter nach der Haltung der AfD fragte und warum sie nicht einbezogen worden war in eine überparteiliche Initiative, aber war es um den Frieden geschehen. Der Vorsitzende der Parlamentariergruppe, der Grüne Manuel Sarrazin, habe zum Ende des Essens dem Botschafter gegenüber den AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, einen "Nazi" genannt, beschwerte sich der Parlamentarische AfD-Geschäftsführer Bernd Baumann in einem Brief an Bundestagspräsident Wolfgang Schäule (CDU).

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