AfD:"Falsch, unvollständig und tendenziös"

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AfD Europawahlversammlung

Die Führung der AfD mit dem Parteivorsitzenden Jörg Meuthen (links) nahm Fraktionschefin Alice Weidel in der Spendenaffäre in Schutz.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Die Fraktionschefin der Partei, Alice Weidel, widerspricht Berichten zu illegalen Parteispenden - dann wird ein weiterer Fall bekannt.

Von Sebastian Pittelkow, Katja Riedel und Jens Schneider, Magdeburg

In der Affäre um womöglich illegale Parteispenden stützt die Spitze der AfD die in Bedrängnis geratene Fraktionschefin Alice Weidel. Der Bundesvorstand sehe keinerlei Verschulden bei Weidel, teilte die Spitze am Freitag nach einer Sitzung in Magdeburg mit. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion hatte vor der Sitzung am Morgen in einer öffentlichen Erklärung bekundet, dass "in den Medien berichtete Sachverhalte in wesentlichen Punkten falsch, unvollständig und tendenziös" seien. Unterdessen wurde am Freitag bekannt, dass die AfD offenbar eine weitere Spende von der niederländischen Stiftung erhalten hat, die 2018 an Weidels Kreisverband am Bodensee gespendet hat. Nach Informationen von NDR, WDR und SZ gingen 2016 beim Landesverband Nordrhein-Westfalen offenbar 49 000 Euro auf einem Konto ein.

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