AfD-Demo in BerlinDie Wut-Partei versucht ein Comeback

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AfD-Chef Tino Chrupalla mit der Berliner Landeschefin Kristin Brinker bei der Kundgebung am Samstag.
AfD-Chef Tino Chrupalla mit der Berliner Landeschefin Kristin Brinker bei der Kundgebung am Samstag. (Foto: Christian Mang/Reuters)

Die AfD plant bei der Niedersachsen-Wahl eine Auferstehung im Westen. Sie nutzt die Krise, um Tausende Menschen in Berlin zu mobilisieren. Beim Demo-Zug zeigt sich die wahre Gesinnung einiger Teilnehmer.

Von Till Uebelacker, Berlin

Samstagmittag, Berliner Regierungsviertel. Es ist windig, der Himmel hat zugezogen. Gleich wird es gewittern. Die AfD verteilt Regenschirme. Weißhaarige Männer stehen auf der Rampe eines Lieferwagens. Sie reichen Regenschirme im Hellblau der Partei nach unten. "Nicht mehr als zwei pro Person", rufen sie. Ein Demonstrant in der Schlange wird abgewiesen: "Du hast schon zwei Hände voll." Um 12.47, kurz vor dem Start der Kundgebung, sind die paar Kisten mit Regenschirme leer. Enttäuschung. Die Schlange vor dem Lieferwagen löst sich auf. "Da hinten gibt es noch Deutschlandfahnen", ruft einer der Männer.

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