Streit über WehrpflichtKritik an Höcke bringt AfD-Abgeordneten in Bedrängnis

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In seiner Partei steht er im Verdacht der „Fraktionsschädigung“: Der AfD-Abgeordnete Rüdiger Lucassen bei seiner Rede im Bundestag am 5. Dezember.
In seiner Partei steht er im Verdacht der „Fraktionsschädigung“: Der AfD-Abgeordnete Rüdiger Lucassen bei seiner Rede im Bundestag am 5. Dezember. (Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)

Die AfD im Bundestag leitet ein Ordnungsverfahren gegen ihren verteidigungspolitischen Sprecher ein. Weil er Björn Höcke öffentlich kritisiert hat, drohen Rüdiger Lucassen nun Konsequenzen.

Von Tim Frehler, Berlin

Kaum ist die Reisegruppe der AfD von ihrem Besuch in den USA zurück, trifft sie in Berlin auf das nächste Kapitel eines innerparteilichen Streits. Im Mittelpunkt steht der verteidigungspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Rüdiger Lucassen. Am Montag beschloss der Fraktionsvorstand der AfD, ein Ordnungsverfahren gegen den 74-Jährigen einzuleiten. Im Raum steht der „Verdacht einer Fraktionsschädigung“, heißt es in einem Schreiben der Rechtsabteilung an Lucassen. Es liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Zuvor hatten unter anderem die Welt und das ARD-Hauptstadtstudio darüber berichtet.

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