Bundestag:Studie kritisiert Rhetorik der AfD als Fassade

Lesezeit: 3 min

Wahlplakat der AfD bei der Landtagswahl in NRW 2017

Partei der Arbeit? Im NRW-Landtagswahlkampf 2017 stellte die AfD den Ex-Bergmann Guido Reil groß heraus. Er sitzt heute im Europa-Parlament.

(Foto: Revierfoto/DPA)

Die AfD gibt sich gern als Anwalt der Schwachen. Eine Untersuchung zeigt: Im Bundestag stimmt die Partei oft im Interesse der Wirtschaft und gegen den Sozialstaat.

Von Markus Balser, Berlin

Für welche Wähler sich die AfD starkmacht? Wahlspots und Parteiprogramme der Alternative für Deutschland sprechen da eine klare Sprache. Mit dem Slogan "Sozial ohne rot zu werden" präsentierte sich die AfD schon im Bundestagswahlkampf 2017 als Anwalt der Schwachen. "Überall da, wo wir den Eindruck haben, dass der kleine Mann ungerecht behandelt wird, wollen wir uns dafür einsetzen, dass er gerecht behandelt wird", erklärte der einstige Parteichef Alexander Gauland. Die AfD vertrete die Interessen "deutscher Arbeiter", versprach kurz vor der diesjährigen Bundestagswahl auch der aktuelle Parteichef Tino Chrupalla.

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