BundestagDie AfD wird wohl wieder leer ausgehen

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Mit der AfD ist ein rüpelhafter Grundton im Bundestag eingezogen. Mit einer deutlich größeren Fraktion wird das vermutlich nicht besser werden.
Mit der AfD ist ein rüpelhafter Grundton im Bundestag eingezogen. Mit einer deutlich größeren Fraktion wird das vermutlich nicht besser werden. (Foto: IMAGO/Political-Moments)

Die rechte Partei hat sich verdoppelt und pocht auf einflussreiche Posten im Bundestag. Die anderen Fraktionen werden die Pläne wohl abschmettern. Nur eine hat sich noch nicht klar positioniert.

Von Markus Balser, Roland Preuß und Henrike Roßbach, Berlin

Friedrich Merz hatte gerade erst angefangen. „Liebe Kolleginnen und Kollegen“, begrüßte er die Abgeordneten in seiner Rede zur Grundgesetzänderung diese Woche im Bundestag, da ging es rechts außen schon wieder los. „Lieber Pinocchio-Fritze!“, schleuderte der AfD-Mann Stephan Brandner dem Chef der Unionsfraktion entgegen. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas reichte es, sie erteilte Brandner einen Ordnungsruf, eine formale Ermahnung. Bis zu dieser Stelle verzeichnet das Sitzungsprotokoll schon mehr als 50 Zwischenrufe allein von Brandner. Und etliche weitere seiner AfD-Fraktionskollegen. Es ist der rüpelhafte Grundton im Bundestag, seitdem die AfD vor acht Jahren erstmals hier eingezogen ist.

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