Ein Mittwochabend Ende März im Bundestag. Im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, jenem Bundestagsbau, in dem sich die AfD zu ihren Fraktionssitzungen trifft, empfangen einige ihrer Abgeordneten einen Gesandten der Maga-Bewegung. Stefano Forte, der Präsident des New York Young Republican Club, ist zu Gast. Diese Nachwuchsgruppe der Republikaner hatte dem AfD-Politiker Markus Frohnmaier kurz vor Weihnachten in New York einen Preis verliehen. Nun ist Forte zum Gegenbesuch angereist und sagt Sätze, die im Saal hörbar Heiterkeit auslösen. Die neue Berliner Mauer nenne sich „the Brandmauer“. Und sie müsse fallen.
Außenpolitik am rechten RandWas macht die AfD ohne Orbán und Trump?
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Der Verbündete in Ungarn ist abgewählt, die Beziehung zum US-Präsidenten inzwischen kompliziert, die zu Russland ohnehin. In der AfD ist kaum eine Frage so umstritten – und so wichtig – wie die nach ihrer Außenpolitik.
Von Tim Frehler und Roland Preuß, Berlin
