Das Landesschiedsgericht der AfD Nordrhein-Westfalen hat das umstrittene Mitglied Alexander Eichwald aus der Partei ausgeschlossen. Eichwald hatte Ende November mit einer Rede im Stil von Adolf Hitler für Aufsehen gesorgt. Bei der Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) in Gießen wollte er sich damit für einen Vorstandsposten bewerben.
Mit der Entscheidung bleibt auch der bereits vom Landesvorstand beschlossene Entzug der Mitgliedsrechte bestehen. Eichwald stehe der Rechtsweg zum AfD-Bundesschiedsgericht offen, sagte ein Sprecher der Partei. Eichwald selbst sei bei der Verhandlung nicht anwesend gewesen.
Beantragt hatte den Parteiausschluss Eichwalds der zuständige AfD-Kreisverband Herford in Ostwestfalen. Als Begründung wurde schweres parteischädigendes Verhalten genannt. Der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla hatte sich bereits nach der Rede überzeugt gezeigt, dass Eichwald kein Mitglied der Partei bleiben werde.

