AfDEine Warnung an „Aktivist Mann“

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Zahm nur gegenüber Gleichgesinnten: Matthäus Westfal (li.) interviewt auf der AfD-Wahlparty in Sachsen-Anhalt den thüringischen Parteichef Björn Höcke.
Zahm nur gegenüber Gleichgesinnten: Matthäus Westfal (li.) interviewt auf der AfD-Wahlparty in Sachsen-Anhalt den thüringischen Parteichef Björn Höcke.
Sebastian Gollnow/dpa

Immer wieder bedrängt der Streamer Matthäus Westfal bei AfD-Veranstaltungen Journalisten. Nun erteilt ihm die Partei Auflagen. Vollends auf Distanz zu ihm geht sie allerdings nicht.

Von Tim Frehler, Berlin

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Die AfD-Spitze erteilt dem Video-Streamer Matthäus Westfal, der sich „Aktivist Mann“ nennt, Auflagen. In seiner Sitzung am Montag beschloss der AfD-Bundesvorstand, die Parteigliederungen anzuweisen, Westfal nur unter der Bedingung Zugang zu Parteiveranstaltungen zu gewähren, „dass dieser vorab verbindlich zusichert, andere Streamer und Journalisten nicht zu belästigen“. Hält er sich nicht daran, soll „ihm der weitere Zugang zur Veranstaltung durch Inanspruchnahme des Hausrechts oder der Polizei verwehrt werden“, heißt es in einem Antrag, den der AfD-Bundesvorstand am Montag einstimmig beschlossen hat. Er liegt der Süddeutschen Zeitung vor.

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