SchwangerschaftsabbruchDie Angebotslücke könnte noch größer werden

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Es gibt keine offizielle Erhebung, wie viele Ärzte und Ärztinnen Schwangerschaftsabbrüche anbieten und wo sie sich genau befinden.
Es gibt keine offizielle Erhebung, wie viele Ärzte und Ärztinnen Schwangerschaftsabbrüche anbieten und wo sie sich genau befinden. IMAGO/HalfPoint Images

Schon jetzt ist die Versorgung bei Abtreibungen vielerorts mangelhaft. Fusionen christlicher Kliniken dürften die Lage verschärfen. Warum das nicht nur ein Problem für die Schwangeren ist, sondern auch für die Bundesländer.

Von Wolfgang Janisch und Michaela Schwinn, Karlsruhe/München

In Flensburg startet die Gesundheitsversorgung am 1. März in eine neue Zukunft. Dann ist die Übernahme des evangelisch-lutherischen Diako-Krankenhauses durch die katholischen Malteser vollzogen. Krankenhausfusionen liegen im Zug der Zeit, sie sollen mehr Effizienz schaffen. Für die meisten Frauen allerdings, die eine Schwangerschaft abbrechen wollen, ist das nunmehr katholische Zentralkrankenhaus keine geeignete Adresse mehr. „Das ungeborene Kind besitzt das gleiche Lebensrecht und die gleiche Würde wie die Mutter“, wird eine Sprecherin zitiert. Also biete man – bis auf ganz wenige Ausnahmen – keine Abtreibungen mehr an.

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