Abtreibungsverbot„Ich bin ein Arzt und kein Mörder. Und meine Arbeit ist keine Sünde“

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Sich an das Verbot zu halten, wäre „unterlassene Hilfeleistung“, sagt Joachim Volz (2. v. r. ) am Donnerstag in seiner Rede bei einer Demonstration in Hamm.
Sich an das Verbot zu halten, wäre „unterlassene Hilfeleistung“, sagt Joachim Volz (2. v. r. ) am Donnerstag in seiner Rede bei einer Demonstration in Hamm. Max Lametz/dpa

Der kirchliche Träger des Klinikums Lippstadt untersagt seinem Chefarzt Abtreibungen. Doch der Gynäkologe wehrt sich vor Gericht – und bekommt jetzt in zweiter Instanz recht.

Von Christoph Koopmann und Michaela Schwinn, Hamm/München

Es hat eine gewisse Ironie, dass die große Bühne für Joachim Volz ausgerechnet vor einer Kirche aufgebaut ist. Immerhin vor einer evangelischen, sagt er. Bei Temperaturen knapp über null Grad steht Volz auf dem Marktplatz von Hamm, vor ihm einige Hundert Leute, und ruft Dinge ins Mikrofon, die er eigentlich für selbstverständlich hielt: „Ich bin ein Arzt und kein Mörder. Und meine Arbeit ist keine Sünde.“

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