Abschiebungen nach SyrienEine „kommunikative Aufgabe“ für Wadephul

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„Außenpolitik aus einem Guss“ hatte sich der Kanzler von ihm erwartet: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) vergangene Woche in Damaskus.
„Außenpolitik aus einem Guss“ hatte sich der Kanzler von ihm erwartet: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) vergangene Woche in Damaskus. (Foto: Dominik Butzmann/IMAGO/AA)

Kanzler Merz versucht, die Aufregung um Aussagen des Außenministers zur desolaten Lage in Syrien zu dämpfen. Doch für die Unionsfraktion ist die Sache nicht so einfach erledigt. Sie wartet auf Erklärungen.

Von Daniel Brössler, Robert Roßmann und Sina-Maria Schweikle, Berlin

Vier Tage lang hat sich in der Union Ärger über Johann Wadephul aufgebaut, jeden Tag ein bisschen mehr. Nun versucht der Außenminister, die Wogen zu glätten. Als der CDU-Politiker am Dienstagmorgen im Auswärtigen Amt vor die Journalisten tritt, soll es eigentlich um die deutsch-nigerianischen Beziehungen gehen, doch die treten in den Hintergrund. Seit dem Wochenende wird in CDU und CSU diskutiert und gerätselt, was Wadephul mit einer Aussage in Damaskus vergangene Woche tatsächlich gemeint haben könnte.

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