Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) wirbt für „Return Hubs“ außerhalb der EU, also Rückführungszentren in Drittstaaten. Es geht dabei um Lager für Geflüchtete, die in Deutschland oder anderen EU-Ländern kein Aufenthaltsrecht mehr haben, etwa weil ihr Asylantrag abgelehnt wurde. Manche Mitgliedsländer wollen Flüchtlinge möglichst gar nicht erst in die EU hineinlassen. Kann das funktionieren, und dürfen Regierungen es überhaupt versuchen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Flucht und MigrationAbschiebezentren? Am liebsten woanders
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Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen europäischen Ländern protestieren vor den Toren des Abschiebezentrums Gjadër, das Italien in Albanien betreibt.
Adnan Beci/AFPUmstrittene Rückführungslager außerhalb der EU haben in Innenminister Dobrindt einen neuen Verfechter. Welche „Drittstaatenmodelle“ diskutieren Berlin und Brüssel – und was bedeuten sie für Asylbewerber?
Von Markus Balser, Marc Beise, Livia Hofmann, Josef Kelnberger und Lina Verschwele, Brüssel, Rom, Berlin
