Die Nato erwägt Schritte gegen Russlands Atomprogramm. Nach Überzeugung der Allianz verletzt Präsident Wladimir Putin eines der bedeutendsten Abrüstungsabkommen der vergangenen Jahrzehnte - den INF-Vertrag von 1987. Er verbietet den Besitz von bodengestützten Kurz- und Mittelstreckenraketen sowie von Marschflugkörpern mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern. Für die Nato stellt dieser Bruch nach eigenen Angaben eine "ernste Besorgnis" dar.
Abrüstungsabkommen:Nato: Russlands Atomprogramm verstößt gegen Abkommen
Erinnert an die Zeit des Kalten Krieges: ein Hinweisschild für einen Atombunker in New York
(Foto: AFP)- Nach Überzeugung der Nato verletzt Russland ein bedeutendes Abrüstungsabkommen.
- Ein geheimes Papier mit dem Titel "Was wäre wenn" , listet insgesamt 39 Optionen auf, wie auf den Bruch reagiert werden könnte.
- Ausdrücklich abgeraten wird von neuen Sanktionen.
Von Lena Kampf und Georg Mascolo, Brüssel
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