Syrien-Rückkehrer80 Prozent – die Zahl, die niemand genannt haben will

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, re.) und Ahmed al-Scharaa, Präsident der syrischen Übergangsregierung, verlassen die Pressekonferenz am Montag.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, re.) und Ahmed al-Scharaa, Präsident der syrischen Übergangsregierung, verlassen die Pressekonferenz am Montag. Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Der Besuch des syrischen Übergangspräsidenten wird zum Kommunikationsfiasko für den Kanzler: Der Gast widerspricht Merz deutlich. Nun soll es keine Rolle mehr spielen, von wem die Idee mit der 80-Prozent-Quote stammt.

Von Georg Ismar, Berlin

Es mag nur eine Zahl sein, aber mit Zahlen können Erwartungen geschürt werden – oder Ängste. Und Kanzler Friedrich Merz muss sich nun fragen lassen, ob es klug war, nach seinem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zu erklären, dass 80 Prozent der etwa 940 000 nach Deutschland geflüchteten Syrerinnen und Syrer binnen drei Jahren zurückkehren sollen. Zumal viele bereits eingebürgert oder gut integriert sind. Außerdem gibt es asylrechtliche Vorgaben.

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