50 Jahre "Bloody Sunday" in USAMarschieren für das Wahlrecht

1965 zogen Hunderte Afroamerikaner von der Kleinstadt Selma im US-Bundesstaat Alabama in die Hauptstadt Montgomery, um ihr Wahlrecht einzufordern. Als die Polizei sie niederknüppelte, ging der Tag als "Bloody Sunday" in die Geschichte ein. Doch aufhalten ließen sich die Marschierenden nicht.

Anfang der 1960er Jahre war nur ein Bruchteil der Afroamerikaner in den Südstaaten der USA als Wähler eingetragen. Mit diversen Mitteln wurde ihnen der Zugang zu den Wählerverzeichnissen verwehrt. Dieses Foto zeigt Schwarze, die Mitte Februar 1965, drei Wochen vor dem Höhepunkt der Proteste, darauf warten, sich eintragen zu können.

Bild: AP 7. März 2015, 16:582015-03-07 16:58:47 © sz.de/pamu/cmy/gba