Vor jedem Einsatz kommt die Einschätzung. Wenn Rettungsdienste, Feuerwehren oder Katastrophenschützer gerufen werden, stellt sich zuerst immer eine Reihe von Fragen: Was erwartet uns dort draußen? Welches Ausmaß hat eine Flut? Wie dicht besiedelt ist die betroffene Gegend, wie viele Häuser stehen da, wie viele Menschen leben hier? Und: Wie kommen wir am schnellsten an den Einsatzort, welche Brücken oder Straßen sind möglicherweise noch befahrbar? Die Antworten auf diese Fragen können Leben retten.
KatastrophenschutzBundeswehr hält 3D-Karte von NRW für ein Sicherheitsrisiko
Lesezeit: 3 Min.

Das Geodaten-Projekt „Digitaler Zwilling NRW“ soll Rettungskräften in Krisen mit einer hochpräzisen 3D-Karte helfen, schnell an den Einsatzort zu gelangen. Die Bundeswehr sieht darin eine Gefährdung der nationalen Sicherheit.
Von Florian Flade und Ben Heubl
