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Senkrechtlift - Ihr unabhängiger Ratgeber!

Arten von Senkrechtliften


Immer mehr Menschen leiden an eingeschränkter Mobilität. Dies betrifft vor allem Menschen im hohen Alter, doch auch viele jüngere Menschen können von Barrieren im Alltag betroffen sein, die sie aufgrund einer Einschränkung nicht ohne Hilfestellung meistern können.

Im eigenen Zuhause ist es besonders wichtig, dass bei einer solchen Mobilitätseinschränkung keine Barrieren vorhanden sind, denn wer möchte sich schon in den eigenen vier Wänden eingeschränkt fühlen?

Lifte sind für viele Menschen mit Mobilitätseinschränkung eine Möglichkeit, ihr Eigenheim komplett barrierefrei zu gestalten. Dieser Ratgeber beschäftigt sich mit Senkrechtliften, auch als Senkrechtaufzug bekannt, und verrät Ihnen alles, was Sie über diese Hilfsmittel wissen müssen.

Dabei ist man mit einem Senkrechtlift besonders gut beraten, wenn man nicht an die Treppenverläufe in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus gebunden sein will, denn Senkrechtaufzüge kann man fast überall installieren. Sie eignen sich optimal als Homelift im Innen- und Außenbereich ähneln dabei in ihrer Aufmachung einem Personenlift. Der Unterschied: Ein Senkrechtaufzug ist bedeutend kleiner und zumeist nur für eine Person ausgerichtet.

Durch die platzsparende Art können solche Lifte auch noch nachträglich in den bereits vorhandenen Wohnraum eingebaut werden. Welche Arten von Senkrechtaufzügen es gibt, welche baulichen Voraussetzungen bestehen und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, verraten wir Ihnen in den folgenden Abschnitten.

Arten von Senkrechtliften

Es gibt mehrere Arten von Senkrechtliften, zwischen denen man unterscheiden kann. So gibt es etwa Ausführungen ohne und mit Schacht. Dabei hängt die Notwendigkeit eines solchen Schachts maßgeblich von der gewünschten Förderhöhe des Senkrechtlifts ab. Lifts ohne Schaft tragen sich selbst, erreichen jedoch lediglich eine Höhe von bis zu 4 Metern. Konstruktionen ohne Schaft eignen sich vor allem in zweigeschossigen Wohnungen und Einfamilienhäusern, in denen lediglich ein Stockwerk überwunden werden muss.

Bestehen größere Anforderungen an die Höhe des Lifts, wird eine Ausführung mit Schacht notwendig. Diese ist jedoch oft deutlich aufwendiger und somit auch bedeutend teurer. Senkrechtlifte mit Schacht können Förderhöhen von bis zu 15 Metern erreichen und bieten ihren Nutzern damit enorme Flexibilität, die eine Überwindung von mehrere Etagen möglich macht.

Wie funktioniert ein Senkrechtlift mit Schacht?

Schächte für Senkrechtlifte werden meist mit Hilfe eines Pfosten-Riegel Baus konstruiert. Diese Konstruktion unterscheidet sich vor allem darin von einem regulären Personenlift, dass sie auch nachträglich in bereits bestehende Bausubstanz integriert werden kann. Dies ist bei einer gemauerten Schachtgrube für einen traditionellen Personenaufzug so nicht möglich.

Die Möglichkeit für einen nachträglichen Einbau macht einen Senkrechtlift somit besonders interessant für Menschen, die ihr bestehendes Heim barrierefrei umbauen möchten. Diese Möglichkeit der nachträglichen Installation ist dabei sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich gegeben.

Wie funktioniert ein Senkrechtlift ohne Schacht?

Viele Menschen fragen sich, wie ein Senkrechtlift überhaupt ohne einen Schaft funktionieren kann. Die Antwort darauf ist simpel: Schachtlose Senkrechtlifte stützen sich auf eine selbst tragende Konstruktion. Dabei wird die Kabine durch das Anbringen von zwei seitlichen Stützen so stabilisiert, dass ein Höchstmaß an Sicherheit gegeben ist.

Durch diesen selbst tragenden Aufbau ist es möglich, schachtlose Lifte ganz unabhängig von anderen Baustrukturen, wie zum Beispiel tragenden Wänden, anzubringen. Der Lift benötigt nur die zwei seitlichen Stützen, um auf und ab zu fahren. Dies bedeutet auch, dass schachtlose Lifte enorm platzsparend sind und somit in vielen Wohnungen und Häusern installiert werden können.

Bauliche Voraussetzungen für einen Senkrechtlift

Zwar können Senkrechtlifte generell in so ziemliches jedes Einfamilienhaus und kleinere Wohnungen eingebaut werden, jedoch gibt es trotzdem einige bauliche Voraussetzungen, die für eine erfolgreiche Installation gegeben sein müssen.

Generell bestehen nur sehr geringe Anforderungen an die Bauweise bei der Installation eines Senkrechtaufzuges. Das heißt: zwingend notwendig sind lediglich weitläufige Platzverhältnisse und ein Stromanschluss. Bezüglich der Platzverhältnisse empfehlen wir für Rollstuhlfahrer, mindestens 1,5 Quadratmeter für die Plattform einzuplanen, da es sonst schnell sehr eng werden kann und der Rollstuhl nicht mehr in die Liftkabine passt. Ist man jedoch nicht auf einen Rollstuhl angewiesen, kann man die Größe der Kabine auch kleiner wählen. Dabei können die Platzverhältnisse vor allem durch Ihre individuellen Anforderungen und Präferenzen bestimmt werden.

Welche Vorteile bietet ein Senkrechtlift?

Senkrechtlifte bieten vor allem den Vorteil von großer Flexibilität hinsichtlich der Positionierung des Hilfsgeräts . Denn bei der Wahl des Standortes sind Sie nicht wie bei einem Treppenlift an den Verlauf von vorhandenen Treppen gebunden. Somit sind auch die Anforderungen an die Grundfläche relativ gering. Ein Senkrechtlift nimmt weniger Platz in Anspruch als zum Beispiel ein Sitzlift.

Dabei lassen sich Senkrechtlifte auch an diverse Bauverhältnisse anpassen. Ganz gleich, ob Sie nur eines oder gleich mehrere Stockwerke überwinden müssen, ein Senkrechtlift kann Ihnen Abhilfe schaffen. Ein weiterer Vorteil von Senkrechtliften ist die Tatsache, dass er für Rollstuhlfahrer geeignet ist - und das ist leider nicht jede Art von Lift.

Obwohl Senkrechtlifte im Vergleich zum Beispiel zu Treppenliften relativ teuer in der Anschaffung sind, bieten sie doch den Vorteil, dass man sie deutlich günstiger als konventionelle Aufzüge erwerben kann.

Wie teuer ist ein Senkrechtlift?

Wie bei jeder Lift Art variieren auch die Kosten für einen Senkrechtlift stark. Dabei hängt der Preis vor allem von Ihren individuellen Gegebenheiten sowie Ihrem persönlichen Anspruch ab.

Zusätzlich dazu hängen die Kosten auch von folgenden Faktoren ab:

  • Tragkraft: Die Tragkraft eines Senkrechtauszuges kann sehr unterschiedlich ausfallen und ist von den persönlichen Anforderungen abhängig. Generell sind Modelle mit größerer Tragkraft teurer als solche, die nur leichte Lasten transportieren können. Je größer die Tragkraft, desto ein stärkerer Motor wird benötigt.
  • Antrieb: Senkrechtlifte werden mit verschiedenen Antrieben in Bewegung gesetzt. Die wohl meistgenutzten Antriebsarten sind Hydraulikkolben und ein Spindelantrieb. Jedoch gibt es auch hier Unterschiede in der Ausführung, die maßgeblich über den Preis des Senkrechtaufzuges entscheiden.
  • Ausführung mit oder ohne Schacht: Die Ausgestaltung der Schachtkonstruktion bestimmt ebenso die Kosten für Ihren Senkrechtlift. Dabei sind Lifte ohne Schacht generell günstiger als solche mit Schacht.
  • Förderhöhe: Die Höhe, die der Lift überwinden soll, bestimmt auch seinen Preis. Sind dazu noch mehrere Haltepunkte bzw. Haltestellen abzudecken, erhöht das den Preispunkt zusätzlich. Generell gilt: Je höher die gewünschte Förderhöhe, desto teurer die Kosten für den Lift.
  • Individueller Anspruch: Persönlicher Geschmack und individuelle Wünsche entscheiden über die optische Ausführung des Lifts. Dabei sind verglaste Liftschächte zum Beispiel teurer als solche aus Metall. Selbstverständlich kommt Sie die Basisausstattung bedeutend günstiger zu stehen als eine luxuriöse Fahrkabine.
  • Modell: Auch bei Senkrechtliften gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Modellen, die sich in ihren Preispunkten teilweise stark unterscheiden. So haben die meisten Lifthersteller günstigere und teurere Ausführungen im Angebot.
  • Aufwand des Umbaus: Ihre baulichen Gegebenheiten entscheiden ganz maßgeblich darüber, wie aufwendig die erforderlichen Umbaumaßnahmen für den Einbau eines Senkrechtaufzuges in Ihrem Zuhause sein werden.

In der Regel liegen die Anschaffungskosten für einen Senkrechtaufzug zwischen 20.000 und 30.000 Euro. Aufgrund der individuellen Preisgestaltung empfehlen wir jedoch in jedem Fall eine persönliche Beratung im Vorfeld der Kaufentscheidung. Diese führen seriöse Anbieter und Hersteller für potenzielle Kunden stets kostenlos durch.

Auch sollten Sie in jedem Fall eine Bezuschussung durch Ihre Kranken- oder Pflegekasse beantragen. Dies gilt besonders, wenn bei Ihnen ein Pflegegrad vorliegt, da dann die Wahrscheinlichkeit besonders hoch ist, dass Ihrem Antrag auf einen Zuschuss stattgegeben wird. Haben Sie noch keine Pflegestufe beantragt, bietet es sich an, dies vor der Liftinstallation zu tun, um so die Anschaffungskosten durch Zuschüsse zu senken.