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GPS Tracker und GPS Sender: Funktionen, Kosten, Einsatzmöglichkeiten und mehr

Welche Vorteile bietet ein GPS Tracker?


GPS Tracker und GPS SenderFunktionen, Kosten, Einsatzmöglichkeiten und mehr

Welche Vorteile bietet ein GPS Tracker?

Während sie früher nur beim Militär genutzt wurden, sind GPS-Tracker heute gängige Begleiter. Mittlerweile ist der Einsatz von solchen Technologien im Alltag sogar fast unumgänglich geworden - egal, ob Sie eine Route via Google Maps ausfindig machen oder versuchen, über eine andere Smartphone-App die nächstgelegene Tankstelle zu finden. Eine weitere beliebte Verwendung für GPS-Sender ist die Ortung von Gepäckstücken und Taschen. Auch Smartphones oder Haustiere können dank GPS-Signal heutzutage in wenigen Sekunden lokalisiert werden. Ebenso beliebt ist die Nutzung solcher Geräte im Mobilitätssektor: Wer sein E-Bike oder Auto mit einem GPS-Tracker ausstattet, kann sich sicher sein, dass er auch bei einem Diebstahl den aktuellen Standort schnell ausfindig machen kann.

Es gibt somit eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten für GPS-Tracker. Je geliebter das Objekt, umso hilfreicher ist es, es schnell ausfindig zu machen. Genau aus diesem Grund kommen GPS-Tracker auch immer häufiger bei Menschen und Haustieren zum Einsatz. Neben Hunden und Katzen werden GPS-Systeme vorwiegend auch bei Kindern und Senioren eingesetzt. Besonders Angehörige von älteren Menschen, die an Demenz leiden oder schnell verwirrt sind, sind meist froh, wenn Sie die Möglichkeit haben, den Standort der geliebten Person schnellstmöglich ausfindig zu machen. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, welche GPS-Systeme es gibt, wie Sie funktionieren und was Sie beim Kauf eines GPS-Trackers beachten sollten.

Was ist ein GPS-Tracker?

GPS steht für die Abkürzung von „Global Positioning System“ – übersetzt bedeutet das so viel wie „globales Positionsbestimmungssystem“. Laut Definition handelt es sich bei einer GPS-Ortung also um die Lokalisation eines Objekts mit Hilfe eines GPS-Senders. Das Objekt kann dabei eine Person, ein Tier oder auch ein Auto, eine Tasche oder ein Koffer sein. Der GPS-Sender ist dabei stets mit einem GPS-Empfänger verbunden und sendet diesem die aktuelle Position. Dabei wird eine sehr hohe GPS-Genauigkeit erreicht, und die erfassten Daten können mit nur wenigen Sekunden Verzögerung übertragen werden. Die einzige Voraussetzung für eine Live-Ortung ist die Verbindung mit einem Transmitter und dem Mobilfunknetz.

Wie genau funktioniert GPS-Tracking?

Ein GPS-System funktioniert mit der Hilfe des weltweiten Satellitensystems. Dies funktioniert, indem in jedem GPS-Gerät ein kleines GPS-Modul verbaut ist. Sobald eine Ortung erfolgt, verbindet sich das Modul mit dem nächstgelegenen Satelliten. Diese befinden sich in rund 25.000 Kilometern Höhe und kreisen ständig um die Erdumlaufbahn. Sobald ein Satellit in der Nähe sein Signal abgibt, empfängt der GPS-Sender dieses. Dabei wird die aktuelle Uhrzeit und die jeweilige Position übermittelt. Dabei werden immer vier Satelliten benötigt, um das GPS-Modul genau zu orten. Insgesamt sind ganze 24 Satelliten verfügbar. Durch die Laufzeitunterschiede kann dann eine akkurate Lokalisation ermitteln werden. Dank des weltweit gängigen Systems ist eine Ortung somit nicht regional gebunden und kann problemlos über Grenzen hinweg erfolgen.

Je nach Tracker-Art werden die Standortinformationen direkt über einen Server weitergeleitet oder intern gespeichert, um anschließend ausgewertet zu werden. Wenn die Ortung über ein Mobilfunknetz erfolgt, muss im Tracker ein zusätzliches GSM-Modul verbaut sein. Das Signal wird in diesem Fall via SMS weitergeleitet. Alternativ kann ebenso eine Online-Ortung erfolgen. Die Auswertung geschieht dann über eine App oder einen Webbrowser. Ein GPS-Tracking funktioniert in der Regel am besten, wenn die zu ortende Person oder der zu ortende Gegenstand sich im Freien befindet. Die Ortung in Häusern oder Garagen ist dagegen deutlich schwieriger und teils nicht ausreichend präzise. In diesem Fall empfiehlt sich eine Ortung via GSM, die auf der Lokalisation über Funkzellen basiert.

Wofür kann man ein GPS-Trackingsystem verwenden?

GPS-Systeme können sowohl von Firmen, als auch von Privatpersonen genutzt werden. Dabei sind die Einsatzgebiete teils sehr unterschiedlich: Während Firmen häufig die Fahrtwege von LKWs und Firmenwagen aufzeichnen, kommen GPS-Tracker im privaten Bereich vor allem bei Kindern, Haustieren und älteren Personen zum Einsatz. Somit kann ein GPS-Sender die Rettung in der Not sein, wenn ein Kind verloren geht oder der Hund ausgebüxt ist.

Auch Personen, die eine Pflegebedürftigkeit aufweisen oder geistig nicht in der Lage sind, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen, können mit einem GPS-Tracker ausgestattet werden. Dies geschieht nicht nur in Pflegeheimen und bei betreuten Wohneinrichtungen, sondern kann ebenso eine praktische Lösung für den Alltag zu Hause sein. Darüber hinaus lohnt sich ein GPS-Tracker auch, um Wertgegenstände zu überwachen. Dies kann zum Beispiel in einem Auto, an Fahrrädern, oder an einer teuren Tasche erfolgen und bei Diebstahl oder Verlust eine große Hilfe sein.

Je nach Einsatzgebiet unterscheiden sich GPS-Systeme in Größe und Funktionsumfang. Im Mobilitätssektor kommen häufig besonders große GPS-Tracking-Systeme zum Einsatz, die fest verbaut werden können. Besonders beliebt in diesem Bereich ist Autoskope. Bei kleineren Gegenständen, Menschen und Tieren eignen sich dagegen Mini GPS-Tracker ideal. Denn besonders kleine GPS-Peilsender können leicht angebracht werden und haben ein sehr geringes Gewicht. Sogenannte “Allround Finder” eignen sich ideal für Taschen, Kleintiere, Kinder und Personen mit Demenz.

GPS-Tracker: Diese rechtlichen Vorschriften sollten Sie beachten

Grundsätzlich kann ein GPS-Tracker aus technischer Sicht für so gut wie alles verwendet werden. Jedoch sollten stets die rechtlichen Vorschriften beachtet werden. Dabei gilt Folgendes:

  • Die Ortung von Gegenständen und Autos: Wenn der GPS-Tracker an Autos oder Gegenständen angebracht wird, die in Ihrem Besitz sind, gibt es hierfür keine rechtlichen Einschränkungen. Falls Ihr E-Bike, Fahrrad oder Auto über einen versteckten Tracker verfügt, eignet sich dieser ideal im Falle eines Diebstahls - denn in einem solchen Fall dürfen Sie entsprechende Daten und Hinweise direkt an die Polizei weiterleiten und dieser zuarbeiten. Somit ist die Ortung von Fahrrädern, Autos und anderen Gegenständen, deren Besitzer Sie sind, kein Problem.
  • Die Ortung von Personen: Bei der Ortung von Personen sieht das schon anders aus. Grundsätzlich dürfen Sie laut deutscher Gesetzeslage Personen nur dann überwachen, wenn diese ihr Einverständnis geben. Natürlich gibt es hierbei auch Ausnahmen: Somit dürfen Eltern ihre Kinder in der Regel via GPS-System verfolgen. Dies sollte aber nicht unwissentlich geschehen und muss meist begründet werden. Bei Menschen mit gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen, wie etwa einer Demenz, kann ein Tracking ebenso nützlich sein. Allerdings ist dies nur mit der Einwilligung der jeweiligen Person möglich, beziehungsweise dann erlaubt, wenn Sie der rechtliche Vormund sind.
  • Die Ortung von Haustieren: Wer seinen Tracker nutzen möchte, um Haustiere zu überwachen, muss sich rechtlich keine Sorgen machen - denn Haustierbesitzer haben immer das Recht darauf, ihren Hund oder ihre Katze zu orten. Dabei sollten Sie sich am besten für einen besonders kleinen Sender entscheiden, der gut am Halsband befestigt werden kann. Außerdem sollten Sie als Nutzer darauf achten, dass das Ortungsgerät wasserfest und extrem stabil ist.

Welche GPS-Tracker gibt es?

Die Auswahl an GPS-Arten ist groß. Grundsätzlich wird dabei zwischen drei verschiedenen GPS-Geräten unterschieden:

  1. GPS-Tracker mit SIM-Karte,
  2. GPS-Tracker ohne SIM-Karte, und
  3. GPS-Tracker mit Satellitenverbindung.

Diese Arten stellen wir Ihnen in den nächsten Abschnitten noch einmal genauer vor.

GPS-Tracker mit SIM-Karte

Bei einem Tracker mit SIM-Karte befinden sich der GPS-Sender und eine SIM-Karte im jeweiligen Gerät. Dabei wird das GPS-Signal über die SIM-Karte als SMS versendet oder in Form einer Push-Mitteilung über eine Tracking-App an das verbundene Smartphone gesendet. Dabei können sowohl Smartphones mit Android, als auch das iOS Betriebssystem genutzt werden. Ein Vorteil bei solchen Geräten ist die genaue Standortübertragung, die fast in Echtzeit übertragen wird. Zudem kann das Tracking weltweit erfolgen - hierfür ist jedoch die Verbindung zu einem Mobilfunknetz notwendig. Um einen SIM-Tracker zu verwenden, benötigen Sie daher eine freigeschaltete SIM-Karte, die bei der Nutzung oft laufende Kosten verursacht.

GPS-Tracker ohne SIM-Karte

Möchten Sie sich laufende Kosten ersparen, können Sie ebenso ein GPS-Gerät ohne SIM-Karte nutzen. Dabei spricht man von einem GPS-Logger. Der Unterschied: Alle Bewegungen werden zwar in Echtzeit abgespeichert, sind aber nicht live verfügbar. Um an die Daten auf dem internen Speicher heranzukommen, benötigen Sie ein entsprechendes Lesegerät. Somit können die Daten erst im Nachhinein ausgelesen werden.

In vielen Fällen kann für die Auswertung auch Google Maps genutzt werden. Dadurch wird der aktuelle Standort später auf der internen Karte angezeigt. Wenn dies der Fall ist, spricht man von Geotagging. Solche Geräte eignen sich ideal für Wandertouren, beim Joggen oder anderen Freizeitaktivitäten, helfen jedoch nicht beim aktiven Tracking oder dann, wenn Fahrräder oder Haustiere abhanden kommen oder gestohlen werden.

GPS-Tracker mit Sattelitenverbindung

Eine weitere Art der GPS-Ortung erfolgt per Satellit. Dabei wird der Standort ähnlich wie bei einem SIM-Karten-Tracker über Satellit erfasst. Ein Vorteil hierbei: Es ist keine Übertragung über ein Mobilfunknetz notwendig, denn die Satelliten senden die Tracking-Daten direkt in die Erdumlaufbahn zum GPS-Empfänger. Somit können Daten auch in Gebieten mit schlechtem Netz problemlos übertragen werden. Der Nachteil: Satelliten-Tracker sind meist sehr teuer. Wer sich allerdings eine besonders genau Ortung, sowie ein Echtzeit-Tracking wünscht, ist mit dieser Art der GPS-Ortung gut beraten.

Welche Zusatzfunktionen bieten GPS-Tracker?

Neben einer zuverlässigen Ortung bieten die meisten GPS-Geräte weitere nützliche Funktionen. Dabei können Sie zum Beispiel von folgenden Optionen profitieren:

  • Alarm-Knopf: Wenn Sie einen Tracker für hilfsbedürftige Personen oder Kinder suchen, kann ein Alarm-Knopf sehr wichtig sein. Sobald dieser gedrückt wird, wird ein Signal gesendet, das in Form einer SMSE-Mail oder Push-Benachrichtigung beim Empfänger eingeht.
  • Sturzsensor: Gerade ältere Personen haben oft ein erhöhtes Risiko für Stürze. Oftmals benötigen diese dann Hilfe von Dritten, um sich wieder aufrichten zu können. Hierfür eignet sich ein integrierter Sensor, der einen Sturz wahrnimmt und dann einen Alarm auslöst.
  • Bewegungsalarm: Wer sich gegen den Diebstahl eines Autos oder Fahrrads absichern möchte, sollte einen Bewegungsalarm nutzen. Dieser löst ein Alarmsignal aus, sobald der angebrachte GPS-Sender eine Bewegung wahrnimmt. 
  • Geschwindigkeitsalarm: Ebenso praktisch ist ein Geschwindigkeitsalarm, der Sie benachrichtigt, sobald eine Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten wird. Dieser kann genutzt werden, um sich an vorgegebene Ortsgeschwindigkeiten zu halten, oder auch bei Rollstuhlfahrern oder Kindern auf dem Fahrrad. 
  • Geofencing: Beim Geofencing kann ein digitaler Zaun errichtet werden. Sobald der gesteckte Geo-Zaun überschritten wird, erhalten Sie eine Benachrichtigung. Diese räumliche Beschränkung eignet sich sowohl bei Tieren, als auch bei Kindern und kann ebenso bei Senioren, die in einem Pflegeheim untergebracht werden, Anwendung finden.

Was kostet ein GPS-Tracker?

Ein GPS-Tracker ist oftmals schon sehr günstig zu haben. Dabei kommt es vor allem darauf an, welches GPS-System Sie verwenden – also mit oder ohne SIM. Darüber hinaus ist es auch wichtig, bei welchem Anbieter Sie die GPS-Ortung buchen. Neben den einmaligen Anschaffungskosten sind hier vor allem die entstehenden Folgekosten entscheidend - denn je nach Nutzung können monatliche Vertragskosten für einen Handy-Tarif anfallen, sowie weitere wiederkehrende Kosten. In der folgenden Auflistung geben wir Ihnen einen Überblick über mögliche Kosten:

Günstige GPS-Tracker zwischen 5 und 30 Euro

Sogenannte Mini GPS-Tracker sind bereits für ein paar Euro erhältlich. Dabei handelt es sich um besonders kleine GPS-Sender, die in Form eines Chips oder Schlüsselanhängers erhältlich sind. Ab ungefähr 15 Euro erhalten Sie bereits GPS-Tracker mit deutlich mehr Funktionen. Diese sind in der Regel mit einer SIM-Karte ausgestattet und reichen für eine reguläre GPS-Ortung aus. Achten Sie am besten auf ein wasserdichtes Modell, wenn Sie den Tracker unterwegs nutzen möchten, wie beispielsweise bei Radtouren oder zur Ortung Ihres Haustiers.

Hochwertige GPS-Tracker zwischen 30 und 60 Euro

Wer einen GPS-Tracker in der mittleren Preisklasse sucht, erhält für weniger als 100 Euro hochwertige GPS-Systeme mit hilfreichen Features. Neben einer regulären Lokalisierung bieten diese meist eine Alarmfunktion, einen Live-Modus oder eine Geofencing-Option. Somit eignen sich solche GPS-Tracker auch optimal als Diebstahlschutz oder zur Überwachung von Haustieren und Kindern. Auch für Fahrzeuge lassen sich in diesem Preissegment leistungsfähige GPS-Tracker finden. Die meisten Modelle bieten eine EU-weite Ortung, sowie eine hohe Akkulaufzeit.

Premium GPS-Tracker zwischen 60 und 200 Euro

Wer deutlich mehr investiert, kann meist von einer punktgenauen Ortung, sowie vielerlei nützlichen Funktionen profitieren - darunter etwa eine Programmierung von benutzerdefinierten Zonen, eine Echtzeit-Diebstahlwarnung und besonders robuste GPS-Tracker mit einer Langzeitgarantie. Ein weiteres Highlight von hochpreisigen GPS-Trackern: Die europaweite Live-Ortung. Die sich vor allem bei gestohlenen Fahrzeugen ideal eignet, um Dieben auf die Schliche zu kommen.

Das sollten Sie beim Kauf eines GPS-Trackers beachten

Bei GPS-Trackern gibt es verschiedene Merkmale, die teils einen entscheidenden Unterschied machen. Je nach Einsatzgebiet können sich die Anforderungen an den Sender und das Ortungsgerät stark unterscheiden. Grundsätzlich sollten Sie deshalb beim Kauf eines GPS-Trackers jedoch auf folgende Kriterien achten:

  1. Maße und Gewicht,
  2. Akkulaufzeit,
  3. Stromversorgung,
  4. Genauigkeit des GPS-Signals, sowie
  5. Materialbeschaffenheit. 

1. Maße und Gewicht

GPS-Tracker sind in den verschiedensten Formen und Größen erhältlich. Dabei kann auch das Gewicht eine wichtige Rolle spielen - denn besonders kleine und leichte Geräte eignen sich ideal für Taschen, Geldbeutel, oder zur Platzierung an einem Schlüsselbund. In der Regel gibt es hierfür Mini-Tracker, die nicht viel größer als ein USB-Stick sind und nur ca. 40 Gramm wiegen. Je kleiner der Tracker ist, desto ungenauer ist jedoch auch die Ortung. Haustier-Tracker sind meist ein wenig größer und ähneln in ihren Abmessungen einem Klapp-Feuerzeug. In vielen Fällen sind solche Geräte auch bereits direkt im Halsband verbaut. Auch hier liegt das Gewicht oftmals nur bei 50 Gramm. Tracker zur Ortung von Personen sind dagegen so groß wie ein kleines Smartphone und wiegen meist unter 200 Gramm. Fahrzeug-Tracker sind bereits deutlich größer und kommen auf ein Gewicht von bis zu 400 Gramm.

2. Akkulaufzeit

Auch die Akkulaufzeit ist ein entscheidendes Merkmal. In der Regel liegt diese bei einer Kapazität von ungefähr 5.000 mAh. Somit muss der Akku eines GPS-Trackers, abhängig von der Anzahl an Ortungen, meist in Abständen von eine bis vier Wochen geladen werden und hat somit sieben bis 28 Tage Akkulaufzeit. Doch auch hier gibt es große Unterschiede zwischen verschiedenen Modellen: Während in Fahrzeugen oftmals eine lange Akkulaufzeit dank 10.000-mAh-starken Akkus möglich ist, verfügen Haustier-Tracker manchmal lediglich über Akkus mit 500 mAh und müssen deshalb deutlich häufiger aufgeladen werden. Zusätzlich dazu kommt die Tatsache, dass sich viele Tracker oft über einen längeren Zeitraum in Standby-Modus befinden. Deshalb sollten Sie sich für weitere Informationen immer an den jeweiligen Hersteller wenden. Hier erhalten Sie meist nützliche Empfehlungen bezüglich Nutzung und Aufladung.

3. Stromversorgung

Die meisten GPS-Tracker können über ein USB-Kabel an eine Steckdose angeschlossen und aufgeladen werden. Dabei genügt für kleine Geräte meist eine Ladung von zwei Stunden, während GPS-Geräte mit großem Akku am besten über Nacht aufgeladen werden sollten. Bei einem Fahrzeug erhalten Sie mit dem jeweiligen Tracker meist auch ein passendes Anschlusskabel für die Kfz-Batterie. Durch diesen Anschluss wird eine durchgängige Stromversorgung sichergestellt.

4. Genauigkeit des GPS-Signals

Je nach GPS-System kann die Ortung mehr oder wenig genau erfolgen. Da die meisten Hersteller hierzu keine genauen Angaben machen, können Sie von einer Toleranz-Abweichung von bis zu 10 Meter ausgehen. Bei besonders simplen Geräten kann es nicht selten auch zu Abweichungen von bis zu 15 Metern kommen. Bei sehr genauen GPS-Systemen kann hingegen eine präzisere Ortung auf bis zwei Meter erfolgen.

5. Materialbeschaffenheit

Je nach Verwendung kann auch die Materialbeschaffenheit eines GPS-Trackers eine sehr wichtige Rolle spielen. Gerade bei Tier-Trackern sollten Sie unbedingt darauf achten, dass das Gerät wasserdicht ist - denn ansonsten wären Ausflüge in Pfützen, Bächen und Seen nicht möglich. Zusätzlich kann eine Staubhülle den Tracker vor möglichen Verschmutzungen durch Sand, Dreck und Staub bewahren.