Prozess in ZweibrückenEr wollte bloß Tickets kontrollieren, dann wird er totgeprügelt

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Der Vater von Serkan Çalar und ein Bruder (re.) bringen Fotos des Toten mit zum Prozessauftakt gegen Ioanni V.
Der Vater von Serkan Çalar und ein Bruder (re.) bringen Fotos des Toten mit zum Prozessauftakt gegen Ioanni V. Anne Ackermann/REUTERS

Der Zugbegleiter Serkan Çalar starb, nachdem ein Fahrgast brutal auf ihn eingeschlagen hatte. Zum Prozessauftakt gegen Ioanni V. erscheint die Familie des Toten – sie hat Fotos von ihm dabei.

Von Kathrin Wiesel-Lancé, Zweibrücken

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Der letzte Zug, in den Serkan Çalar in seinem Leben stieg, war der RE 4131 Richtung Homburg. An einem kalten Montag Anfang dieses Februars. Çalar begann seinen Dienst damit, Tickets zu kontrollieren. Ein normaler Arbeitstag. Bis er gegen 17.40 Uhr auf Ioanni V. stieß. Der damals 26-Jährige konnte keine Fahrkarte vorzeigen. Çalar forderte ihn auf, sich auszuweisen, der Mann verweigerte das. Als der Zugbegleiter ihn dann bat auszusteigen, griff Ioanni V. ihn an.

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