Tief "Zeynep":Zu viel Wind und Wasser

Ein Sturm folgt auf den nächsten: Nach "Ylenia" hat sich nun "Zeynep" vor allem den Norden Deutschlands vorgenommen und schwere Schäden verursacht. Auch die Nordseeinseln sind betroffen. Die Bilder.

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Nach dem schweren Sturm Zeynep laufen weiterhin die Aufräumarbeiten. Der Sturm sorgte in Teilen Deutschlands für eine Sturmflut, Unfälle und Einschränkungen im Bahnverkehr. Mindestens drei Menschen starben. Die Feuerwehren zählten Tausende Einsätze, meist zu umgestürzten Bäumen, umherfliegenden Gegenständen und beschädigten Gebäuden. In Nordrhein-Westfalen rückten sie bis Samstagmittag zu über 12 000 Einsätzen aus, die Berliner Feuerwehr zählte 1300 wetterbedingte Notfälle, die Hamburger Feuerwehr berichtete am Morgen von gut 650 Einsätzen.

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(Foto: imago images/Hanno Bode)

Ein Mann steht am frühen Samstagmorgen mit Gummistiefeln auf dem überschwemmten Fischmarkt in Hamburg. Die Stadt erlebt erstmals seit Jahren eine sehr schwere Sturmflut. Der Wasserstand am Pegel St. Pauli erreichte am Samstagmorgen 3,75 Meter über dem mittleren Hochwasser.

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Am Uferweg auf Wangerooge wird vor Sturmschäden gewarnt. Die Nordseeinsel hat im Sturm etwa 90 Prozent ihres Badestrandes eingebüßt. "Auf einer Länge von einem Kilometer gibt es kaum noch Sand", sagte Wangerooges Inselbürgermeister Marcel Fangohr. Die Schutzdünen vor dem Trinkwasserschutzgebiet hätten kein Deckwerk mehr, dies müsse wie der Strand neu aufgeschüttet werden. Dennoch sei der Sturm für die Insel glimpflich ausgegangen.

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Bauarbeiter demontieren am Samstagmorgen ein Baugerüst auf der Emmericher Rheinbrücke. Das Sturmtief hatte Gerüstteile auf die Fahrbahn gedrückt. Der Verkehr über den Rhein ist bis auf weiteres gesperrt.

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(Foto: Getty Images)

Tief Zeynep wütet auch in anderen Ländern: In Newhaven im Süden Englands peitschte Eunice, wie der Sturm dort heißt, bereits am Freitagnachmittag das Wasser des Ärmelkanals an die Küste. Da wirkte selbst der Leuchtturm so, als wolle er sich verstecken.

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In England legte Eunice das öffentliche Leben teilweise lahm. In Sudbury nordöstlich von London zeigte der Sturm, warum er in Großbritannien schon jetzt als der schwerste Sturm seit drei Jahrzehnten gilt.

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Dieser Seehund in Schillig an der Nordseeküste schien den stürmischen Wind noch mit einer guten Portion Gelassenheit zu ertragen.

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Von einer schöneren Seite zeigte sich der Himmel im Raum Hannover - auch wenn der Regenbogen die dunklen Sturmwolken nicht völlig in den Schatten zu stellen vermag.

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