Zehn Jahre nach 9/11Als die Zeit stehenblieb

Eine Uhr fällt von der Wand und hält den Moment für immer fest. Eine Flugbegleiterin trägt pflichtbewusst jeden Flug in ein Notizbüchlein ein - auch ihren letzten. Eigentlich alltägliche Fundstücke erzählen in einer Ausstellung ihre ganz eigene Geschichte vom Schicksalstag 9/11.

Eine Uhr fällt von der Wand und hält den Moment für immer fest. Eine Flugbegleiterin trägt pflichtbewusst jeden Flug in ein Notizbüchlein ein - auch ihren letzten. Eigentlich alltägliche Fundstücke erzählen in einer Ausstellung ihre ganz eigene Geschichte vom Schicksalstag 9/11.

Uhren, Handys, Münzen: Es sind Alltagsgegenstände, die das Smithsonian National Museum of American History derzeit in einer Sonderausstellung zeigt. Ihre Bedeutung erhalten sie erst im Zusammenhang: Sie wurden in den Ruinen der New Yorker Twin Towers und an anderen Anschlagsorten gefunden - und erzählen jeder für sich eine kleine Geschichte von der großen Katastrophe am 11. September 2001.

Diese Uhr etwa fiel im Pentagon von der Wand, als der American Airlines Flug 77 in das Gebäude des Verteidigungsministeriums in Washington krachte. Sie zeigt noch immer die Uhrzeit des Anschlags.

Bild: AFP 3. September 2011, 13:272011-09-03 13:27:47 © sueddeutsche.de/leja/jobr, luk