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Griechenland:Felssturz löst Flutwelle vor Urlaubsinsel aus

Die griechische Insel Zakynthos nach einem Felssturz 2018

Eine Felssturz auf der griechischen Insel Zakynthos hat drei Ausflugsboote zum Kentern gebracht.

(Foto: AP)

Vor der Küste vor Zakynthos ist ein Teil eines Berges ins Meer gestürzt. Die dadurch ausgelöste Flutwelle ließ drei Ausflugsboote kentern.

Auf der griechischen Urlaubsinsel Zakynthos hat ein Bergsturz eine Flutwelle ausgelöst. Dabei sind mindestens drei Ausflugsboote gekentert. Eine 34-jährige Frau soll verletzt worden sein. Außerdem habe die Küstenwache zunächst nach drei vermissten Urlaubern gesucht, berichtete der staatliche griechische Rundfunk. Laut Nachrichtenagentur ANA gelten jedoch keine Menschen mehr als vermisst. Mehrere Videos aus Twitter, aufgenommen aus verschiedenen Blickwinkeln, deren Herkunft zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau geklärt sind, zeigen, wie die Gesteinsmassen auf den Strand und ins Wasser der Bucht herabstürzen.

Der Strand Navagio, der praktisch nur mit Booten erreicht werden kann, ist einer der beliebtesten Badeorte von Zakynthos. Die Insel liegt im Ionischen Meer an der Westseite des Peloponnes. Sie ist die zehngrößte Insel Griechenlands.

Der Strand gilt aufgrund seines türkisfarbenen Wasssers, seines hellen Sandes und der hoch aufragenden Felsformation, die ihn umgibt, als einer der schönsten des Landes. Die Bucht ist Ziel zahlreicher organisierter Schiffsausflüge.

© SZ.de/dpa/olkl/pvn

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