Leute:Die Queen plagt der Rücken

Lesezeit: 1 min

Königin Elizabeth II. wird 95
(Foto: Victoria Jones/dpa)

Die Sorgen um den Gesundheitszustand von Elizabeth II. reißen nicht ab, Wolfgang Joop löst mit einem Interview einen Skandal aus, und Peter Maffay hat zum Impfen eine klare Position.

Elizabeth II. , 95, britische Königin, hat ihre Teilnahme am traditionellen Weltkriegsgedenken in London am Sonntag abgesagt. Grund dafür seien Rückenprobleme, teilte der Palast mit. Der Termin wäre der erste offizielle Auftritt der Queen seit einem Krankenhausaufenthalt im Oktober gewesen. "Die Queen hat, nachdem sie sich den Rücken verstauchte, mit großem Bedauern entschieden, dass sie nicht an der heutigen Zeremonie zum Remembrance Sunday am Cenotaph (der zentralen Gedenkstätte, Anm. d. Red.) teilnehmen kann", hieß es in einer Mitteilung des Palasts. Die Königin sei "enttäuscht", hieß es weiter.

Wolfgang Joop stellt neues Buch ´Dresscode" vor
(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Wolfgang Joop, 76, Modedesigner, hat mit einem Spiegel-Interview einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Als es darin um die Modeikone Karl Lagerfeld ging, gestand Joop, dessen Tod habe für ihn das Ende einer Modewelt bedeutet, die "wunderbar frivol und frigide" und in der alles käuflich gewesen sei. "Die Agenturen gaben die Schlüssel zu den Zimmern der Models, die nicht so viel Geld brachten, an reiche Männer. Und wenn sich ein Mädchen beschwerte, hieß es: Wir können auch auf dich verzichten." Zwar stimmte Joop dem Interviewer in dessen Fassungslosigkeit zu, sagte aber auch: "Wirklich schön ist die Modewelt nur, wenn es auch die Sünde gibt."

Musiker Peter Maffay
(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Peter Maffay, 72, hat das Gefühl, dass in der Politik mit Angst gearbeitet werde, um Ziele zu erreichen und Weichen zu stellen. "Das ist für die Gesellschaft auf jeden Fall schwierig", sagte er der Berliner Zeitung. "Ich habe zum Thema Impfen aber eine sehr klare Position: Ich bin Musiker, ich gehe unter Menschen. Wenn ich nicht geimpft bin, gefährde ich diese Menschen." Weiter: "Und weil ich diesen Beruf habe, gibt es für mich zum Impfen eben keine Alternative", sagte Maffay. Letztlich müsse die Entscheidung, ob man sich impfen lasse oder nicht, jeder selbst treffen. Er warnte auch davor, andere zu verurteilen. "Die Hintergründe, die einen dazu bewegen, es nicht zu tun, lassen sich von außen schwer beurteilen, man sollte das nicht gleich verurteilen."

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB