In der Vogelscheuchen-Entwicklung meldeten die Amerikaner vor einigen Jahren einen Durchbruch. Sie brachten aufblasbare Schlauchfiguren auf Felder und Weinberge, jene lustigen Lufttänzer also, die sonst vor allem in der Autohaus-Werbung im Einsatz waren. Viele Landwirte schwärmten von der Wirkung der föhnbetriebenen Gestalten. Heute vermarkten diverse Firmen den sogenannten Air-Ranger in verschiedenen Farben und Größen. Romantiker könnten sich etwas Schöneres vorstellen als Felder, über denen sich knallbunte, diabolisch grinsende Nylonkameraden biegen und beugen. Aber so schützt man im 21. Jahrhundert eben die Ernte vor hungrigen Tieren. Und der Fortschritt hat sich seither nicht aufhalten lassen, wie jetzt die nächste Vogelscheuchen-Generation zeigt.
Künstliche Intelligenz:Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
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Sieht aus wie ein Ungeheuer aus der Geisterbahn: der Monster-Wolf. Kommt ihm jemand zu nahe, bewegt er seinen Kopf, brüllt, und seine roten Augen glühen.
(Foto: REUTERS)Zum Beispiel der Braunbär. Deshalb hat eine Stadt in Japan jetzt Roboter-Attrappen mit Pelz, aufgerissenen Mäulern und Zähnen aufgestellt, die auch noch brüllen können.
Von Thomas Hahn, Tokio
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