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Winterlager:Saisonende: Freizeitskipper holen Boote ins Trockene

Im Spätherbst wird an vielen Freizeithäfen entlang der Küste und an Seen „gekrant“. Große und kleine Boote werden an Land gehievt und ins Winterquartier gebracht. Viele überwintern aber auch im Wasser.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Rostock (dpa/mv) - An der Ost- und Nordseeküste haben sich in den Marinas und Häfen vielerorts die Dauerliegeplätze bereits merklich geleert. Die Skipper holen ihre Boote aus dem Wasser und bringen sie ins Winterlager. Auch im Jachthafen Hohe Düne wurden Motorboote und Segeljachten per Kran oder Slipanlage an Land gebracht. „Ein Teil der Boote bleibt auch über Winter im Wasser“, sagte die Bereichsleiterin der Marina, Gabriele Senkpiel. „Wir können aber keine Garantie für Eisfreiheit übernehmen.“

In der Marina in Warnemünde gibt es an elf holzbeplankten Betonschwimmstegen 920 Liegeplätze. Davon sind rund 45 Prozent Dauerlieger und der Rest Gastlieger. Die Saison endet offiziell zum 31. Oktober und beginnt dann wieder am 1. April. Die Boxengröße für die Boote reichen von neun bis 23 Meter Länge bei einer Breite von 3,20 Meter bis 6,70 Meter. Die Mindestwassertiefe liegt bei vier Metern.

Für Freizeit-Skipper steht im Winter reichlich Arbeit an. Vor allem die Motoren müssen winterfest gemacht und Frostschutzmittel ins Kühlwasser gegeben werden. Schiffbauexperten raten zudem, die Druckwassersysteme mit Süßwasser leer laufen zu lassen, damit die Druckwasserpumpe nicht kaputt friert. Bei Segelbooten sollte die Auszeit genutzt werden, um den Mast zu legen, damit Rollen, Taue und Beschläge kontrolliert werden können.

© dpa-infocom, dpa:231026-99-709489/2

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