Wiesbaden (dpa/lrs) - Sechs Menschen sind bei einem Unfall auf der Autobahn 3 nahe Wiesbaden leicht verletzt worden. Die stark befahrene Autobahn in Richtung Würzburg war am Freitagabend erst rund drei Stunden später wieder ganz frei - und etwa zwei Stunden wegen der Bergungsarbeiten komplett gesperrt gewesen, wie die Polizei am Samstag berichtete. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu 18 Kilometern.
Der Fahrer eines Klein-Lastwagens aus dem Lahn-Dill-Kreis hatte beim Wechsel von der mittleren auf die linke Fahrspur nahe dem Rastplatz Medenbach einen Wagen aus dem Kreis Pinneberg gestreift, wie die Polizei am Samstag berichtete. Das Auto der 27 Jahre alten Fahrerin geriet dadurch ins Schleudern. Der 31 Jahre alte Fahrer eines anderen Autos aus Recklinghausen mit drei Mitfahrern konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen das schleudernde Auto und die Mittelschutzplanke.
Einer der drei Insassen aus dem Klein-Lkw und die anderen fünf Autoinsassen wurden leicht verletzt. Die drei Menschen aus dem Klein-Lkw machen keine Angaben zum Fahrer. „Der Grund könnte sein, dass der Halter und Mitinsasse des Lkw keine Fahrerlaubnis mehr besitzt“, heißt es im Polizeibericht.
Weil die Fahrzeuge an der Unfallstelle stark bremsen mussten, kam es in der Folge noch zu einem Auffahrunfall. Ein 51-Jähriger aus Würzburg konnte auf der linken Spur nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr auf den Wagen eines 54-Jährigen aus Cochem auf. Beide blieben unverletzt.
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