Wetter 1. MaiwochenendeUmweltminister warnt vor Waldbrandgefahr am Maiwochenende

Angesichts steigender Temperaturen warnt das Umweltministerium in Schwerin vor Waldbrandgefahr. (Symbolbild)
Angesichts steigender Temperaturen warnt das Umweltministerium in Schwerin vor Waldbrandgefahr. (Symbolbild) Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Besonders an Feiertagen zieht es viele Menschen in die Wälder in Mecklenburg-Vorpommern. Damit steigt laut Ministerium die Gefahr von Walbränden - für einen Teil gilt jetzt eine Brandgefahrenstufe.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Schwerin (dpa/mv) - Sommerlich warm und trocken soll es über das lange Maiwochenende in Mecklenburg-Vorpommern werden. Am Freitag können die Temperaturen im Nordosten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auf bis zu 24 Grad steigen, bei viel Sonnenschein kann es am Samstag mancherorts sogar Höchstwerte bis zu 27 Grad geben. Regnen soll es den Meteorologen zufolge an beiden Tagen nicht. Das kann sich am eher bewölkten Sonntag ändern. 

Zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe

Angesichts der Wetterprognosen zum langen Maiwochenende ruft Umweltminister Till Backhaus (SPD) zu besonderer Vorsicht in den Wäldern und der Natur auf. „Mit steigenden Temperaturen, trockenen Böden und erhöhtem Besucheraufkommen wächst regional die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden.“ Für den Osten des Landes sei die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen worden.

Minister warnt vor weggeworfenen Zigaretten

Schon ein Funke könne dann einen Brand verursachen. Etwa weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer, Grillen an nicht zugelassenen Stellen oder parkende Fahrzeuge auf trockenem Gras können demnach Brände auslösen - und erhebliche Schäden verursachen. Fahrzeuge sollten nur auf ausgewiesenen Parkflächen abgestellt und Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden.

„Besonders gefährdet sind wenig naturnahe, einschichtige Kiefernwälder sowie Flächen mit abgestorbener, abgetrockneter oder stark verbissener Bodenvegetation. Dort, wo bereits eine Verjüngung mit Laubholz etabliert ist, wird mehr Feuchtigkeit im Boden gespeichert“, erklärte Backhaus. Er rief die Menschen dazu auf, sich umsichtig zu verhalten und die Regeln einzuhalten.

© dpa-infocom, dpa:260430-930-14975/1

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