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Waldemar Hartmann:Sohn in Psychiatrie eingewiesen

Der Sohn von Waldemar Hartmann ist laut einem Zeitungsbericht in eine Nerven-klinik gebracht worden. Der Moderator versucht, ihm zu helfen.

Nach einem Bericht der Bild am Sonntag wurde der der 34 Jahre alte Claus Hartmann, der Sohn des Fernsehmoderators Waldemar, vom Amtsgericht Nürnberg in die Psychiatrie eingewiesen.

Waldemar Hartmann

Trauer um die Mutter und Sorge um den Sohn: Sportmoderator Waldemar Hartmann

(Foto: Foto: AP)

Die Diagnose soll auf systematisierten Wahn lauten. Claus Hartmann sei manisch, leide unter einer Psychose mit Verfolgungswahn, schreibt die Zeitung. Drogenerfahrungen sollen mit verantwortlich für die psychischen Störungen Claus Hartmanns sein.

Laut der BamS eskalierte die Situation vor vier Wochen. Bei einer Jamaika-Reise habe Claus Hartmann, womöglich im Drogenrausch, Ärger mit der Polizei bekommen. Als die ihn wegen seiner abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigung festgenommen habe, sei er durchgedreht.

Die Polizei soll daraufhin die Deutsche Botschaft in Kingston verständigt haben, die Claus Hartmann zurück nach Deutschland brachte. Nach der Aussage einer angeblichen, namentlich nicht genannten Freundin soll Claus "völlig wirr" sein. Mal halte er sich "für einen Musiksproduzenten, dann wieder für den König Jamaika".

Waldemar Hartmann äußert sich selbst nicht zu seinem Sohn. Der Moderator soll schon früher immer wieder versucht haben, diesem zu helfen, und ihn auch in der jetzigen Krise unterstützen. Claus ist der Sohn aus Waldemar Hartmanns erster Ehe. Erst vergangene Woche starb die 86-jährige Mutter Waldemar Hartmanns.

© sueddeutsche.de
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