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Vulkanausbruch in Alaska:Der Mount Redoubt spuckt Asche

Die Aschewolke ragt 15 Kilometer hoch in den Himmel: Am Sonntag ist der Vulkan Mount Redoubt im US-Bundesstaat Alaska wieder ausgebrochen.

Der Vulkan Mount Redoubt im US-Bundesstaat Alaska hat eine riesige Wolke Asche in die Atmosphäre geschleudert. Nach Angaben des Vulkanobservatoriums in Alaska kam es am späten Sonntagabend zur Eruption. Die Aschewolke ragt 15 Kilometer in den Himmel, sie ist 46 Mal so hoch wie der Eifelturm.

Hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Asche und Dampf gespuckt: der Mount Redoubt am 15. März.

(Foto: Foto: dpa)

Der Wetterdienst von Alaska warnte die Bevölkerung in der Umgebung des Vulkans vor einem Ascheregen. Die Menschen sollen in ihren Häusern bleiben und Fenster und Türen schließen.

Der 3100 Meter hohe Vulkan liegt 160 Kilometer südwestlich von Anchorage, der größten Stadt Alaskas, und hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Asche und Dampf gespuckt. Bereits im Januar haben US-Geologen mehrere kleinere Erdbeben in der Region gemessen. Sie rechneten mit einem Ausbruch. Zuletzt brach der Mount Redoubt 1989 und 1990 für vier Monate aus.

Die Geologin Janet Schaefer sagte, die Aschewolke ziehe in Richtung Nordosten. Anchorage sei vorerst nicht betroffen. Die Asche treibe in Richtung der Orte Willow und Talkneetna, zwei Gemeinden in der Nähe des Mount McKinley, des höchsten Bergs in Nordamerika.

Schon vergangene Donnerstag ist im Pazifik ein Unterwasservulkan ausgebrochen. Das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii hatte ein Erdbeben der Stärke 7,9 etwa 210 Kilometer entfernt von der Hauptstadt des Inselreiches Tonga, Nuku'alofa verzeichnet und vor einem Tsunami gewarnt. Die Warnung war aber kurze Zeit später wieder aufgehoben worden. Schäden sind nicht bekannt.