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Vorsätze von SZ-Lesern:"Den höchsten Berg suchen und hochkraxeln"

NORWAY-MOUNTAIN-TOURISM-VOTE

"Nach Norwegen fahren, den höchsten Berg in der Umgebung suchen und hochkraxseln" - das hat sich ein SZ-Leser für 2019 vorgenommen.

(Foto: AFP)

Mehr Wandern, mehr Selbstvertrauen und die Rettung der Welt. Was sich SZ-Leser für das neue Jahr vorgenommen haben.

Wir haben Leser gefragt, welche Vorsätze sie für das Jahr 2019 gefasst haben und zahlreiche kreative wie emotionale Nachrichten erhalten. Nachfolgend lesen Sie eine Auswahl der Einsendungen. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir wünschen Ihnen allen ein gutes neues Jahr und hoffen, Sie können Ihre Vorhaben umsetzen.

Alenika M. (27): "Ich möchte von meiner Hausbank zu einer nachhaltigen Bank wechseln."

Jonas P. (21): "Nachdem meine Fernbeziehung aus Neuseeland nach Deutschland zieht, möchte ich so viel Zeit mit ihr verbringen wie möglich."

Herr Müller: "Das ist der Vorsatz, der mir schon im vergangenen Jahr ausreichend gute Stimmung bereitet hat. Ich nutze ihn auch im kommenden Jahr wieder aktiv: Ich will mich weiterhin aufregen, aber nicht mehr ärgern."

Lea B. (26): "Im Laufe des Jahres plastikfrei werden."

Lucas S. (17): "Nach Norwegen fahren, den höchsten Berg in der Umgebung suchen und hochkraxeln."

Clara K. (27): "Weniger Selbstoptimierung, mehr Selbstvertrauen. Keine Fast Fashion mehr kaufen. Genug sparen, um meiner Mutter eine Reise schenken zu können."

Veronika E. (63): "Ich nehme mir ganz fest vor, mich nicht mehr über dumme, dreiste und rücksichtslose Menschen zu ärgern und aufzuregen. Sie sind es nicht wert, dass sie einem den Moment oder den Tag verderben. Hoffentlich klappt es auch."

"Herausfinden, wie man ein verantwortungsbewusster junger Mensch wird"

Franzi (21): "Mir selbst genug sein. Ständig erwische ich mich beim Vergleich mit anderen Personen, nicht mal mit Promis, sondern auch mit alten und flüchtigen Bekannten - das machen natürlich nur Social-Media-Plattformen wie Instagram möglich. Alle machen außergewöhnliche Reisen, haben schon ihren Traumjob gefunden oder feiern jedes Wochenende noch wilder. Ich will endlich mein eigenes 'mehr' sein."

Ananda N. (19): "Geduldiger werden. Herausfinden, wie man ein verantwortungsbewusster junger Mensch wird und nachhaltiger leben."

Maria G. (24): "Mein einziger Vorsatz: Pünktlich sein. Leider entspreche ich dem deuschen Klischee in der Hinsicht überhaupt nicht."

Monk (74): "So viel Gutes zu tun, wie mir möglich ist, zu teilen, lieber zu schweigen, als im Zorn zu reden."

Lutz R. (50): "Ich möchte meinen Besitz, also meinem Hausstand, massiv verkleinern. Sehr viel Zeug soll verkauft oder verschenkt werden. In meinem Alter fragt man sich, was soll das bloß alles?"

"Weniger Müll, weniger Milchprodukte, weniger Auto und Flugzeug"

Corinna L. (44): "Fragen statt urteilen. Zuhören statt sabbeln. Nachdenken statt antworten."

Melina W. (25): "Öfter nein sagen."

Felix W. (20): "Ich habe mir vorgenommen, mehr Mut und Initiative zu zeigen. Ich bin zufrieden mit meinem Leben, aber oft gehe ich den einfachen Weg, anstatt etwas auszuprobieren. Ich will 2019 mehr wagen und Entscheidungen später auch mal bereuen. Aber stolz darauf sein, für etwas Lohnenswertes etwas riskiert zu haben."

Lisa S.: "Weniger Müll, weniger Milchprodukte, weniger Auto und Flugzeug: kurz gesagt: Nachhaltigkeit steigern. Anfangen ein Buch zu schreiben. Den inneren Schweinehund immer öfter überlisten."

Christian M. (44): "Meine guten Vorsätze sind dieselben wie jedes Jahr: Mehr Alkohol, weniger Sport. Klappt ganz gut."

Hannelore W. (78): "Ich möchte den Menschen auf der Straße mit einem Lächeln begegnen und nicht mit zusammengekniffenen Lippen. Jeden Tag nach etwas schauen, das mich freut. Jeden Tag wenigstens eine halbe Stunde mit Lesen genießen."

Lisa W.: "Eine entspannte Mutter sein, die einen tollen Jungen großzieht. Mehr Fleisch vom Metzger im Nachbardorf kaufen. Bücher lesen."

Daniel F. (23): "Ich versuche mich nicht mehr mit Beruf, ehrenamtlichem Engagement und privaten Aufgaben zu übernehmen. Zu viel Einsatz bringt den Körper irgendwann an seine Grenzen."

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