Verstorbener Altbundeskanzler Hamburg bekommt den Helmut-Schmidt-Flughafen

Helmut Schmidt soll eine "würdevolle Ehrung" erfahren.

(Foto: REUTERS)

Die Gesellschafter des Hamburg Airports haben beschlossen, den verstorbenen Altbundeskanzler zu ehren.

Der Hamburger Flughafen soll nach dem verstorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt benannt werden. Das hätten die Gesellschafter des Airports - mehrheitlich die Stadt und der Betreiber AviAlliance - beschlossen, teilte die Pressestelle des Senats mit. Der Flughafen-Aufsichtsrat habe sich dem Wunsch angeschlossen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Flughafens und der Verkehrsbehörde werde nun Vorschläge für eine "würdevolle Ehrung" erarbeiten.

Der Altkanzler war am 10. November im Alter von 96 Jahren in seiner Heimatstadt gestorben. Danach war die Idee aufgekommen, den Hamburg Airport in "Helmut Schmidt Flughafen" umzubenennen.

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"Deutschland hat Helmut Schmidt, dem Staatsmann aus Hamburg, dem großen Europäer und Weltbürger viel zu verdanken. Es ist daher angemessen und entspricht dem Wunsch vieler Bürger seiner Heimatstadt, ihm eine solche Würdigung zuteilwerden zu lassen", sagte Bürgermeister Olaf Scholz.

Schmidt war viele Jahre Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats. Er stellte 1952 in der Wirtschaftsbehörde die Weichen, dass die Lufthansa nur drei Jahre später den Flugbetrieb in Hamburg aufnahm.

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