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Vermisstenfall in Berlin:Tim W. tot aufgefunden

Der Familienvater war seit einem Monat verschwunden. Die Berliner Polizei sieht keinen Hinweis auf Fremdverschulden.

Der Berliner Familienvater, der seit einem Monat vermisst wurde, ist tot aufgefunden worden. Wie die Berliner Polizei am Freitag mitteilte, hat ein Passant den Toten in einem Gebüsch am Salzufer in Berlin-Charlottenburg entdeckt. Über die Todesursache wurde nichts bekannt, ein Fremdverschulden schließen die Ermittler aus.

Der 39-jährige Vater zweier kleiner Kinder war am Morgen des 23. September unter mysteriösen Umständen aus der Berliner Charité verschwunden, wo er zur Abklärung von Kopfschmerzen war. Angehörige hatten einen Anruf des Mannes vom Berliner Hauptbahnhof erhalten, wo er aber nicht mehr war. Eine Zeugin sah ihn noch im Regierungsviertel, Mantrailer-Hunde hatten Tage später im Norden der Stadt eine Spur gefunden.

Nach dem Mann war in ganz Berlin gesucht worden, Familie und Freunde hatten sich wochenlang bei der Suche engagiert und die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten. Der Fall des Vermissten, der wenige Tage vor seinem Verschwinden zum zweiten Mal Vater geworden war, bewegte nicht nur Berlin, auch Prominente wie der Schauspieler Daniel Brühl oder die Band Die Toten Hosen hatten Aufrufe geteilt, nach dem Mann zu suchen.

© SZ/vma/vwu/afis

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