Verkehr:Tödlicher Unfall nahe Ku'damm: Tote war 18-jährige Frau

Die Unfallstelle auf der Tauentzienstraße, an der in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Auto gegen eine Betonmauer gefahren ist. (Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Berlin (dpa/bb) - Bei dem Raserunfall nahe dem Berliner Ku'damm ist eine 18-jährige Frau gestorben. Die Tote sei inzwischen identifiziert worden, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Unterdessen ermittelt die Polizei weiter zur Schuldfrage. Es stehe noch nicht fest, wer in der Nacht zu Mittwoch Fahrer der Luxus-Sportlimousine gewesen sei, so die Sprecherin. Das Auto mit einem ukrainischen Nummernschild war gegen eine Betonbegrenzung in der Mitte der Straße geprallt und in Brand geraten. Zwei Männer im Alter von 27 und 25 Jahren und eine 20-jährige Frau wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die „Bild“-Zeitung schrieb, Fahrer sei einer der Männer gewesen. Das hatte die Polizei zunächst auch im Internet mitgeteilt. 

Der Unfall war so schwer, dass die Feuerwehr zwei eingeklemmte Insassen mit lebensgefährlichen Verbrennungen aus dem Autowrack befreien musste. Nur ein Mensch konnte sich schwer verletzt selbst aus dem brennenden Auto befreien. Die Feuerwehr hatte mitgeteilt, die Verletzten seien in Spezialkrankenhäuser gebracht worden. Befragt werden konnten sie nach Angaben der Polizei noch nicht.

Nach ersten Erkenntnissen war kein anderes Fahrzeug beteiligt. Die Polizei sprach von einem „Alleinrennen“, der Wagen soll viel zu schnell gefahren sein. Der Unfallort liegt mitten in der westlichen Berliner Innenstadt nahe dem Luxuskaufhaus Kadewe und der Gedächtniskirche. Raser sind dort als Problem bekannt. Ein besonders dramatischer Fall hatte im Februar 2016 für Schlagzeilen gesorgt. Damals war ein unbeteiligter Fahrer durch einen Unfall bei einem illegalen Autorennen getötet worden. Einer der beiden Fahrer wurde wegen Mordes verurteilt, der Zweite wegen versuchten Mordes.

© dpa-infocom, dpa:240530-99-215315/5

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