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Verdacht auf Geldwäsche:Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Marcel Reif

Der Fußball-Reporter soll laut Medienberichten umgerechnet 397.000 Euro Schwarzgeld von Zürich nach München geschmuggelt haben. Reif bestreite die Vorwürfe, hieß es.

Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Fußball-Reporter Marcel Reif. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung soll der Fernsehkommentator unter dem Verdacht der Geldwäsche, der Beihilfe zur Steuerhinterziehungen und der Begünstigung stehen.

Er soll für einen Freund mehr als 776.000 Mark (397.000 Euro) Schwarzgeld von Zürich nach München geschmuggelt haben. Das Geld soll aus einem Korruptionsfall stammen, wie die Zeitung berichtete.

Staatsanwaltschaft bestätigt Ermittlungen

Der Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft Alfons Grevener bestätigte am Freitag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Reif. Zum Inhalt des Verfahrens wollte er allerdings keine Angaben machen.

Marcel Reif bestritt laut Bild die Vorwürfe. "Ich kann mich zu einem Verfahren, das ich nicht kenne, nicht äußern", zitierte die Zeitung den Reporter. Den Kontakt zu dem in einen Korruptionsfall verwickelten Freund habe er abgebrochen, als er von dessen Verstrickungen erfahren habe.

© sueddeutsche.de/AP
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