Erdbeben in Venezuela„Alles schlimm, alles ist zerstört“

Lesezeit: 5 Min.

Die Region La Guaira um die gleichnamige Provinzhaupstadt hat es am schlimmsten getroffen: Sie wirkt in Teilen wie kriegsverheert.
Die Region La Guaira um die gleichnamige Provinzhaupstadt hat es am schlimmsten getroffen: Sie wirkt in Teilen wie kriegsverheert.
Jesus Vargas/Getty Images

Nach und nach wird sichtbar, welches Übel die zwei Erdbeben in Venezuela angerichtet haben. Vor allem in der Küstenregion um La Guaira. Doch es gibt auch Glücksmomente – und erste Hilfe kommt an.

Von Jan Heidtmann, Buenos Aires

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Es gibt sie immer wieder, die Momente des Glücks inmitten dieses gerade so unglücklichen Landes. Da ist zum Beispiel diese Frau, nur ihr Fuß ragte noch unter den massiven Betonplatten hervor, leblos sieht sie aus. Doch nach einer Weile gelingt es den Rettungsleuten, sie fast unversehrt aus den Trümmern zu befreien. Immer wieder zeigt das venezolanische Staatsfernsehen Szenen wie diese. Um Hoffnung zu vermitteln in einer doch oft so hoffnungslosen Lage. Und vermutlich auch, um zu überdecken, dass Polizei, Feuerwehr und andere Rettungskräfte einfach nicht hinterherkommen nach dieser Katastrophe.

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